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Duale Ausbildung sichert Karrieren in der Logistik

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Nachwuchspreis Spedition und Logistik‘
Berlin, 13. September 2019

Der diesjährige ‚Nachwuchspreis Spedition und Logistik‘ geht an Femke Marie Fürst. Ausgezeichnet wurde die 22-jährige, die ihre Ausbildung zur Kauffrau für Spedition und Logistikdienstleistung bei Kühne + Nagel in Bremen absolvierte, auf dem Unternehmertag des DSLV Bundesverband Spedition und Logistik am 13. September 2019 in Berlin. Als nationale Siegerin hat sich Fürst für die Teilnahme am ‚International Young Professionals Award‘ der Weltspediteurorganisation FIATA qualifiziert.

Den zweiten Platz belegt Linus Falko Emmeluth (22), Ausbildung bei der Ipsen Logistics GmbH in Bremen. Dritter Sieger ist der 21-jährige Andreas Hieronymus, der bei Kühne + Nagel in Neutraubling ausgebildet wurde.
DSLV-Präsident Axel Plaß: „Ich danke den Unternehmen, die sich an dem Wettbewerb beteiligt haben, für ihr besonderes Engagement bei der Ausbildung von Spitzenkräften im Bereich Spedition und Logistik. In diesem Jahr werden drei Nachwuchskräfte ausgezeichnet, die am Anfang ihrer Karriere bereits exzellente Fach- und Praxiskenntnisse bewiesen haben. Das duale Berufsausbildungssystem bietet den jungen Menschen nach wie vor zahlreiche Chancen für eine Karriere in der Logistik.“

Im jährlichen Wettbewerb um den Nachwuchspreis, der vom DSLV und der Deutschen Verkehrs-Zeitung (DVZ) bereits zum 14. Mal ausgelobt wurde, musste ein anspruchsvolles Transportkonzept für Windenergieanlagen erarbeitet werden. Dafür wurden ein Vor-, Haupt- und Nachlaufkonzept inklusive Risiken, Handling- und Staumaßnahmen gefordert, mit dem Ziel, die Kosten möglichst gering zu halten.

„Mit dem Wettbewerb der besten Nachwuchstalente unserer Branche bestärken wir junge Berufseinsteiger in ihrem Ehrgeiz, sich weiterzuentwickeln“, lobt Gabriele Schwarz, Vorsitzende der DSLV-Kommission Berufliche Bildung. „Die Auszeichnung würdigt nicht nur das Engagement der Auszubildenden, sondern ebenso die hochwertige Berufsausbildung in den Betrieben.“

Für die Teilnahme am ‚Nachwuchspreis Spedition und Logistik‘ können sich alle Absolventen der Ausbildung zur Kauffrau/zum Kauffrau für Spedition und Logistikdienstleistung mit der Abschlussnote ‚sehr gut‘ bewerben. Sechs Kandidatinnen und Kandidaten qualifizieren sich für die Endrunde, um ihre Konzepte vor einer Fachjury aus Experten des DSLV und der DVZ vorzutragen.

Der DSLV vertritt als Spitzenorganisation die Speditions- und Logistikbranche sowie die Transportwirtschaft über alle Verkehrsträger hinweg (Straße, Schiene, See- und Binnenschifffahrt sowie Luftfracht), einschließlich der Organisation, Bereitstellung, Steuerung, Optimierung und Sicherung von Prozessen der Güterströme entlang der Lieferkette. Der DSLV repräsentiert über seine 16 Landesverbände etwa 3.000 Unternehmen mit über 600.000 Beschäftigten

Pressekontakt:
Markus Wolters
Referent Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: +49 (0) 30 40 50 228-12
Telefax: +49 (0) 30 40 50 228-88
E-Mail: MWolters@dslv.spediteure.de
www.dslv.org
twitter.com/DSLV_Berlin

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Karriere

Befristete Beschäftigung 2018: Laufzeit bei 56 % der Zeitverträge unter einem Jahr

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Wiesbaden

Im Jahr 2018 waren 8,0 % aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ab 25 Jahren befristet beschäftigt. Davon hatten 55,5 % einen Arbeitsvertrag mit einer Laufzeit von weniger als einem Jahr. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand aktueller Ergebnisse zur Qualität der Arbeit auf Basis der Arbeitskräfteerhebung weiter mitteilt, besaßen somit rund 1,5 Millionen der 2,7 Millionen befristet Beschäftigten einen Zeitvertrag von unter einem Jahr. Bei 21,2 % der Befragten betrug die Befristung ein bis unter zwei Jahre, bei weiteren 12,6 % zwei bis unter drei Jahre. 10,7 % gaben an, einen Vertrag mit einer Laufzeit von mehr als drei Jahren zu besitzen. Diese und weitere Ergebnisse zur Qualität der Arbeit stehen auf der Internetseite des Statistischen Bundesamtes in einem erweiterten Angebot zur Verfügung.

Gut ein Drittel der befristet Beschäftigten arbeitet mangels Alternativen im Zeitvertrag

Von den 2,7 Millionen befristet Beschäftigten ab 25 Jahren gaben 34,1 % an, ein befristetes Arbeitsverhältnis nur eingegangen zu sein, weil sie keine Dauerstelle gefunden hatten. Diese sogenannte unfreiwillige Befristung ist im höheren Alter weiter verbreitet. Während 25,3 % der befristet Beschäftigten zwischen 25 und 34 Jahren ungewollt im Zeitvertrag arbeiteten, lag der Anteil der 45- bis 54-Jährigen bei 45,2 %. Möglicherweise spielt die Befristung bei jungen Menschen, die neu in das Berufsleben einsteigen, nur eine untergeordnete Rolle, da die Inhalte der Tätigkeit bei der Entscheidung den Ausschlag geben. Eine Befristung wird dann möglicherweise nicht als unfreiwillig eingestuft, während ältere Beschäftigte womöglich mehr Wert auf Beschäftigungssicherheit und somit eine Dauerstelle legen.

Jeder und jede zehnte Beschäftigte arbeitet regelmäßig mehr als 48 Stunden pro Woche

Neben der Befristung spielt für die Beschäftigten im Hinblick auf die Qualität der Arbeit auch die Arbeitszeit eine große Rolle. Am Arbeitsplatz werden viele Stunden verbracht – oft mehr Zeit als für Familie und Freizeit übrig bleibt. Im Jahr 2018 arbeiteten 10,0 % der Vollzeiterwerbstätigen gewöhnlich mehr als 48 Stunden pro Woche. Männer sind mit 12,2 % etwa doppelt so häufig betroffen wie Frauen (6,0 %). Generell gilt: je älter, desto länger die Arbeitszeiten. Während 1,5 % der Vollzeiterwerbstätigen im Alter von 15 bis 24 Jahren mehr als 48 Stunden pro Woche arbeiteten, lag dieser Anteil bei den Vollzeiterwerbstätigen zwischen 55 und 64 Jahren bei 13,0 %. Einer der Gründe ist der hohe Anteil überlanger Arbeitszeiten bei Führungskräften, die eher in höheren Altersgruppen und bei Männern zu finden sind. Im Durchschnitt arbeiteten Vollzeiterwerbstätige ab 15 Jahren 41,0 Stunden in der Woche.

Weitere Ergebnisse zur Qualität der Arbeit unter www.destatis.de

Diese und weitere Aspekte zur Qualität der Arbeit stehen auf der Internetseite des Statistischen Bundesamtes unter www.destatis.de/qda[hof1] zur Verfügung. Zu den insgesamt sieben Bereichen zählen unter anderem Arbeitssicherheit und Gleichstellung, Arbeitszeit und Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie Beschäftigungssicherheit. Das Informationsangebot wurde grundlegend überarbeitet und erweitert, unter anderem durch interaktive Grafiken.

Die vollständige Pressemitteilung sowie weitere Informationen und Funktionen sind im Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter https://www.destatis.de/pressemitteilungen zu finden.

Weitere Auskünfte:
Arbeitsmarkt,
Telefon: +49 (0) 611 / 75 22 85
www.destatis.de/kontakt 

Pressekontakt:

Rückfragen an obigen Ansprechpartner oder an:
Statistisches Bundesamt
Pressestelle
Telefon: +49 611-75 34 44
E-Mail: presse@destatis.de

Quelle: www.presseportal.de

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„Wir müssen das Leben der Fahrer besser machen“ Fachkräftemangel Thema beim Forum Automobillogistik Wirtschaftsbereich Logistik startet Kampagne „Logistikhelden“

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Bremen (ots)

Woher kommen die Fachkräfte der Zukunft? Und was kann der Wirtschaftsbereich Logistik gegen den dramatischen Mangel an Berufskraftfahrern tun? Beim Forum Automobillogistik in München, das von der Bundesvereinigung Logistik (BVL) und dem Bundesverband der Automobilindustrie (VDA) ausgerichtet wurde, brachte Jörg Mosolf, Inhaber der gleichnamigen Firmengruppe, die Lage der Logistiker auf den Punkt: „Wir haben einen Fachkräftemangel auf allen Ebenen. Deshalb müssen wir jungen Menschen eine Zukunft bieten und den Nachwuchs fördern.“

In den rund 60.000 Unternehmen des drittgrößten deutschen Wirtschaftsbereichs arbeiten etwa 3,2 Millionen Frauen und Männer – und es werden dringend weitere Fachkräfte gebraucht. Besonders groß ist der Mangel derzeit an Berufskraftfahrern, die Waren und Güter im Nah- und Fernverkehr bewegen. „Aktuell fehlen jährlich etwa 45.000 Fahrer“, erklärte Jörg Mosolf. Zudem scheiden in den nächsten Jahren viele Fahrer aufgrund ihres Alters aus dem aktiven Berufsleben aus: „Von den 1,5 Millionen Kraftfahrern in Deutschland sind eine Million älter als 45 Jahre. 40 Prozent davon gehen in den nächsten zehn bis 15 Jahren in den Ruhestand“, so der ehrenamtliche Präsident des Deutschen Verkehrsforums. Auch wenn Digitalisierung und Automatisierung zunehmend als Treiber fungierten, würden noch lange Menschen gebraucht, die leichte und schwere Nutzfahrzeuge führen können. Ein Patentrezept gegen den Fahrermangel gebe es aber nicht: „Wir müssen das Leben der Fahrer besser machen und gemeinsam etwas tun“, forderte Jörg Mosolf.

Junge Menschen für die Logistik begeistern

Experten sind sich einig: Soll der drohende Fachkräftemangel abgewendet werden, müssen vor allem junge Menschen für einen Job in der Logistik begeistert werden. „Wir sind laut Weltbank-Studie zum zweiten Mal in Folge ‚Logistikweltmeister‘, verstehen uns als Herz-Kreislaufsystem der Wirtschaft und nehmen in vielen Bereichen eine Spitzenposition ein. Aber in der Öffentlichkeit haben wir trotzdem kein gutes Image“, konstatierte Jörg Mosolf. Doch Jammern sei keine Lösung. Gemeinsam mit rund 70 weiteren Unternehmen und Vereinigungen beteiligt sich sein Unternehmen deshalb an der bundesweiten Imagekampagne „Logistikhelden“, die im April starten soll. Auf einer eigenen Internetseite sowie in Videos und Anzeigen will der Wirtschaftsbereich über Ausbildungsberufe, Studiengänge und Beschäftigungsmöglichkeiten informieren und sich selbstbewusst als attraktiver Arbeitgeber präsentieren.

Auch Lars Otte von Schnellecke Logistics wünscht sich künftig ein stärkeres Werben um den Nachwuchs. „Der Generationswandel in den Unternehmen befördert die Fluktuation, weil die Bindung abnimmt. Deshalb brauchen wir ein Generationen-Management“, riet der Vice President Business Development den mehr als 500 Teilnehmern der Fachkonferenz. „Für die ‚Generation Z‘ – also die nach 1996 Geborenen – ist die Arbeit nur ein Teil des Lebens. Bei den ‚Babyboomern‘ hatte der Job noch einen viel höheren Stellenwert“, führte Lars Otte aus. Mit Blick auf die zunehmende Digitalisierung und Automatisierung logistischer Abläufe ermunterte der Logistiker dazu, Betroffene zu Beteiligten zu machen. Lars Otte: „Mitarbeiter müssen frühzeitig in Veränderungsprozesse eingebunden werden – auch bei der Auswahl der Technik.“

Pressekontakt:

Uwe Berndt / Mainblick – Agentur für Strategie und Kommunikation GmbH
Tel.: 069 / 4898129-0; Mail: uwe.berndt@mainblick.com
Infos: www.bvl.de / www.die-wirtschaftsmacher.de

Quelle: www.presseportal.de

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„Wir sind mittendrin in der Arbeitswelt der Zukunft“ – Mehr als 70 Experten diskutierten in Bern auf der iafob-deutschland-Jahrestagung „Deep Work & Cowork: Die neue Lust am Arbeiten“

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Bern (ots) – Mehr als 70 Führungskräfte und Entscheider trafen sich vergangenen Donnerstag bei der Jahrestagung des Instituts für Arbeitsforschung und Organisationsberatung (iafob deutschland) in Bern, um über die Zukunft der Arbeitswelt zu diskutieren. Unter dem Motto „Deep Work & Cowork – Die neue Lust am Arbeiten“ ging es darum, wie Arbeit zukünftig gestaltet sein sollte, um den Anforderungen von „New Work“ gerecht zu werden und wie Führung neu gedacht werden muss.

„Unternehmen stehen vor der Herausforderung, ihre Mitarbeitenden bestmöglich in die Arbeitswelt der Zukunft zu führen. Wir freuen uns, dass die iafob-deutschland-Jahrestagung Denkanstöße dafür geben und Hilfestellung leisten kann“, so Dieter Boch, Geschäftsführer des iafob deutschland und Initiator der Jahrestagung. „Der persönliche Austausch mit angesehenen Arbeits- und Leadership-Experten, innovativen Gründern, preisgekrönten Architekten und Wissenschaftlern hat die Teilnehmer inspiriert und neue Impulse für die tägliche Arbeit geliefert“.

Prof. Dr. Heike Bruch, Direktorin des Instituts für Führung und Personalmanagement an der Universität St. Gallen und eine der „Top 100“-Frauen in der Schweiz hob in Ihrem Vortrag die wichtige Rolle der Führung in Zeiten des Wandels hervor: „Durch alle Branchen hinweg befinden sich Unternehmen in einer fundamentalen Neuausrichtung. Führungsstärke, Unternehmenskultur und eine kraftvolle Vision, mit der sich Mitarbeitende identifizieren können, sind wesentliche Erfolgsfaktoren für die digitale Transformation.“

Die Leadership-Expertin betonte: „Die ‚Arbeitswelt der Zukunft‘ ist nicht die Zukunft, sondern die Gegenwart. Wir sind bereits mittendrin. Dennoch ist nur eine Minderheit der Unternehmen wirklich bereits darauf vorbereitet.“

Prof. Hartmut Schulze, Leiter des Instituts für Kooperationsforschung und -entwicklung an der Fachhochschule Nordwestschweiz unterstrich die Relevanz des wiederentdeckten Arbeitsmodus „Deep Work“. „Unterbrechungsfreies konzentriertes Arbeiten ist der Schlüssel zu tiefgehenden kreativen Gedanken. Durch das gestiegene Tempo in der digitalen Welt erreichen wir ihn aber kaum noch, ohne uns diszipliniert zurückzuziehen. Wir dürfen diesen Zustand jedoch nicht vernachlässigen, sondern müssen Räume und Gelegenheiten schaffen, die Deep Work begünstigen“.

Wie Mitarbeitende mit den komplexen Anforderungen in der neuen Arbeitswelt und dem „Immer und Überall“-Verfügbarsein umgehen können, erklärte Prof. Thomas Rigotti, Professor für Arbeits-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz: „Jeder vierte Arbeitnehmer verzichtet auf Pausen, jeder dritte schöpft seinen Urlaubsanspruch nicht aus. Der Einsatz moderner Technik verspricht uns zwar Zeitersparnis, raubt uns aber die Zeit“. Umso wichtiger seien Pausen, die in den Alltag integriert werden sollten, um Körper und Biosystem leistungsfähig zu erhalten. „Man muss Räume und Zeiten finden, um abzuschalten, Neues zu erlernen und Sinnstiftendes zu tun“.

Ein Highlight der Tagung bildete die Live-Performance des Serial Entrepreneur und Mitgründer der Effinger Kaffeebar und Coworking Space in Bern, Matthias Tobler. Gemeinsam mit Tänzern, Künstlern und einem Videografen aus der Coworking-Gemeinschaft stellte Tobler die Community- und Kulturentwicklung im Effinger in Form einer einzigartigen Story-Performance untermalt von Tanz-, Film- und Musikeinlagen dar.

Abgerundet wurde das Programm durch weitere Cases und Workshops zur Gestaltung von Büroflächen und zum Thema Leadership in einer offenen Arbeitswelt.

Als Partner unterstützten das Planungs- und Einrichtungsunternehmen designfunktion, die Swisscom AG und das flexible office netzwerk (f.o.n.) die iafob-Jahrestagung. Medienpartner waren das Wirtschaftsmagazin „brand eins“, die Schweizer HR-Fachzeitschrift „Persorama“, der vdf Hochschulverlag an der ETH Zürich sowie die Konradin Mediengruppe.

Über das iafob deutschland:

Das Institut für Arbeitsforschung und Organisationsberatung (iafob deutschland) ist ein Beratungsinstitut, das sich ganzheitlich mit der Gestaltung der Büro-Arbeitswelt auseinandersetzt. Über seine Arbeitsschwerpunkte ist es mit dem Institut für Arbeitsforschung und Organisationsberatung in Zürich verbunden, das 1997 von Prof. Dr. Dr. h. c. Eberhard Ulich, dem emeritierten Direktor des Instituts für Arbeitspsychologie an der ETH Zürich, gegründet wurde. Das iafob deutschland ist eine Netzwerkorganisation, die mit erfahrenen Netzwerkpartnern bundesweit Projekte bearbeitet und Unternehmen rund um die Arbeits-, Lern- und Führungskultur sowie Gestaltung von Arbeitsräumen berät.

Pressekontakt:

Institut für Arbeitsforschung und Organisationsberatung GmbH iafob
deutschland
Dieter Boch, Geschäftsführender Gesellschafter
Bergstr. 14
87527 Sonthofen
E-Mail: dieter.boch@iafob.de
Telefon: +49 172 863 2152

www.iafob.de

Quelle: www.presseportal.de

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Marc Bernhardt gewinnt ,Nachwuchspreis Spedition und Logistik‘

Nachwuchspreis

Duale Ausbildung weiterhin gute Grundlage für Logistikkarrieren

Berlin, 14. September 2018. Der diesjährige, Nachwuchspreis Spedition und Logistik‘ geht an Marc Bernhardt. Ausgezeichnet wurde der 21-jährige, der seine Ausbildung zum Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung bei Kühne + Nagel in Haiger absolvierte, auf dem Unternehmertag des Deutschen Speditions- und Logistikverbands (DSLV) am 14. September 2018 in München. Als nationaler Sieger hat sich Bernhardt für die Teilnahme am ,International Young Professionals Award‘ der Weltspediteurorganisation FIATA qualifiziert. Den zweiten Platz belegt Marc Johannes Link (27), Hasenauer + Koch GmbH & Co. KG, Reutlingen. Dritte Siegerin ist die 21-jährige Veronika Hüfner, die ihre Ausbildung in der Friedrich Zufall GmbH & Co. KG in Fulda, absolviert hat.

DSLV-Präsident Axel Plaß: „Die Auszeichnungen gehen in diesem Jahr an drei junge Nachwuchskräfte, die bereits zu Beginn ihrer Berufskarriere herausragende Fach- und Praxiskenntnisse bewiesen haben. Das sehr hohe Ausbildungsniveau unserer Branche spiegelt sich in den Preisträgern wieder. Das duale Berufsausbildungssystem bewährt sich für die Speditions- und Logistikbranche nach wie als hervorragendes Qualifikationsinstrument.“

Im jährlichen Wettbewerb um den Nachwuchspreis, der vom DSLV und der Deutschen Verkehrs-Zeitung (DVZ) bereits zum 13. Mal ausgelobt wurde, musste eine logistische Lösung für eine Just in Time-Anlieferung verschiedener Sendungen aus Südafrika, Dänemark und verschiedenen Orten in Deutschland zu einem Groß-Event in Hamburg erarbeitet werden. Die Lösung umfasste die termingenaue Koordination inklusive Verzollung, Zwischenlagerung und einem Entsorgungskonzept. „Die komplexe Aufgabenstellung wurde von allen Kandidaten sehr gut gelöst und exzellent strukturiert vorgetragen“, lobt Gabriele Schwarz, Jury-Mitglied und Vorsitzende der DSLVKommission Berufliche Bildung. „Spannend sind die variantenreichen Lösungsvorschläge für die in jedem Jahr neuen komplexen Aufgaben. Sie zeigen, dass neben Fachwissen und Organisationsgeschick auch viel Kreativität für den Beruf der Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung gefragt ist. Genau diese Fähigkeiten eröffnen jungen Menschen Perspektiven in der Logistik.“ Grund genug für Marc Bernhardt, weiter an seiner Karriere in der Branche zu arbeiten. Er beginnt im September das duale Studium ,BWL – Spedition, Transport und Logistik‘.

Für die Teilnahme am ,Nachwuchspreis Spedition und Logistik‘ können sich alle Absolventen der Ausbildung zur Kauffrau/zum Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung mit der Abschlussnote ,sehr gut‘ bewerben. Sechs Kandidatinnen und Kandidaten qualifizieren sich für die Endrunde, um ihre Konzepte vor einer Jury aus DSLV- und DVZ-Experten vorzutragen.

 

Foto: Gewinner des 13. Nachwuchspreis Spedition und Logistik: Marc Johannes Link, Veronika Hüfner, Marc Bernhardt (mit Urkunde v.l.n.r.) zusammen mit der Jury Frank Huster,
Hauptgeschäftsführer des DSLV; Axel Plaß, DSLV-Präsident; Gabriele Schwarz, Vorsitzende der DSLV-Kommission Berufliche Bildung; Tatjana Kronenbürger, Leiterin Berufliche Bildung beim
DSLV; Lutz Lauenroth, stellvertretender Chefredakteur DVZ.

Der DSLV vertritt als Spitzenorganisation die Speditions- und Logistikbranche sowie die Transportwirtschaft über alle Verkehrsträger hinweg (Straße, Schiene, See- und Binnenschifffahrt sowie Luftfracht), einschließlich der Organisation, Bereitstellung, Steuerung, Optimierung und Sicherung von Prozessen der Güterströme entlang der Lieferkette. Der DSLV repräsentiert über seine 16 Landesverbände etwa 3.000 Unternehmen mit knapp 580.000 Beschäftigten.

Pressekontakt und Bildquelle:
Markus Wolters
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