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Nationale Auslegung der EU-Luftsicherheitsvorschriften verzerren weiterhin den Wettbewerb

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6. DSLV-Luftfrachttagung in Frankfurt/M.
Berlin, 13. November 2019

Luftfrachtprozesse sind in Deutschland durch die Umsetzung der EU-Luftsicherheitsverordnung ineffizient und benachteiligen deutsche Luftfrachtspeditionen im internationalen Wettbewerb weiterhin erheblich. Dies wurde auf der 6. Luftfrachttagung des DSLV Bundesverband Spedition und Logistik mit mehr als 100 Teilnehmern am 12. November 2019 in Frankfurt/Main erneut bestätigt.

„Die Umsetzung der Verordnung 2015/1998/EU wurde bereits durch das deutsche Luftsicherheitsgesetz restriktiver ausgestaltet als durch die entsprechenden Anwendungsgesetze im EU-Ausland“, bemängelt Frank Huster, Hauptgeschäftsführer des DSLV. „Zusätzlich legt das Luftfahrt-Bundesamt (LBA) strenge Maßstäbe an, die sonst in der EU nicht gelten.“

Um die Abfertigung für den Export bestimmter Luftfrachtsendungen zu beschleunigen, müssen diese teilweise per Lkw erst in benachbarte Länder befördert werden. Dort können die Sendungen in Übereinstimmung mit EU-Recht mit einer größeren Auswahl an Prüfverfahren auf Einhaltung der Luftfrachtsicherheit kontrolliert und im Anschluss wieder auf der Straße zurück zu den deutschen Abfertigungsflughäfen transportiert werden. Huster: „Dies ist ein weiteres Beispiel dafür, dass entgegen der allgemeinen Bemühungen des Gesetzgebers Rechtsvorschriften zusätzliche Lkw-Verkehre sogar auslösen können, anstatt sie zu begrenzen.“

Das Antragsverfahren zur Zuverlässigkeitsüberprüfung (ZÜP) ist in Deutschland im europäischen Vergleich langwierig und aufwändig für Luftfrachtspeditionen. Es mangelt bei den zuständigen Landesluftbehörden an Personal. Zwischen den Behörden abweichende Antragsformulare mit unterschiedlichen Prüfpunkten erschweren den Genehmigungsvorgang zusätzlich.

Auch die Streichung des ,Sonderkontrollverfahrens‘ durch das Luftfahrt-Bundesamt, mit dem bestimmte Aircargo-Sendungen wie pharmazeutische Erzeugnisse, bei denen ein anderes zugelassenes Prüfverfahren nicht anwendbar ist, bis zum 1. Juli 2019 kontrolliert werden konnten, ist im europäischen Vergleich eine deutliche wettbewerbliche Einschränkung für deutsche Luftfrachtspediteure und -abfertiger.

Huster: „Ausdrücklich geht es nicht um eine Abmilderung des hohen Sicherheitsniveaus für die Luftfracht. Durch die gesetzliche Einführung von Sicherheitskontrollen wurden teilweise sogar die operativen Schnittstellenprozesse verbessert. Doch müssen die Wettbewerbsbedingungen für die Luftfrachtakteure und -standorte durch eine identische Umsetzung europäischen Rechts einheitlich sein.“

Der DSLV vertritt als Spitzenorganisation die Speditions- und Logistikbranche sowie die Transportwirtschaft über alle Verkehrsträger hinweg (Straße, Schiene, See- und Binnenschifffahrt sowie Luftfracht), einschließlich der Organisation, Bereitstellung, Steuerung, Optimierung und Sicherung von Prozessen der Güterströme entlang der Lieferkette. Der DSLV repräsentiert über seine 16 Landesverbände etwa 3.000 Unternehmen mit über 600.000 Beschäftigten.

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Bundesregierung muss einheitlichen CO2-Preis im Verkehrssektor EU-weit durchsetzen

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Richtige Eckpunkte für das Klimaschutzprogramm 2030

Berlin, 20. September 2019

Der DSLV Bundesverband Spedition und Logistik begrüßt die Verständigung der Bundesregierung auf Eckpunkte für das Klimaschutzprogramm 2030, mit dem der Einstieg in die Bepreisung von CO2-Emissionen vorgenommen werden soll. Damit wird klargestellt, dass Emissionsrechte ein nicht unbegrenzt verfügbares Gut sind. „Der grundsätzlich richtige Weg der Bundesregierung, der zur Ausweitung des Emissionshandelssystems (EHS) auf den Verkehrssektor führen soll, verläuft allerdings nicht gerade“, stellt DSLV-Präsident Axel Plaß fest.

Zwar sind CO2-Zertifikate ein marktwirtschaftlicher und deshalb richtiger Hebel um CO2-Emissionsrechte zu verknappen, doch können international vereinbarte Klimaschutzziele auch nur mit internationalen Instrumenten erreicht werden. Zweifelsohne besteht Handlungsdruck, doch löst ein nationales Emissionshandelssystem das globale Klimaproblem nicht, sondern belastet einseitig deutsche Speditionen und Logistikdienstleister. Plaß: „Anstatt übereilt rein national zu agieren, hätte auf EU-Ebene längst eine Abstimmung für die Ausweitung des europäischen EHS auf den Verkehrssektor vorgenommen werden müssen. Dies muss bald nachgeholt werden.“

Ein Standortnachteil wird auch nicht durch einen zusätzlichen CO2-Aufschlag auf die Lkw-Maut beseitigt, dessen Höhe und Übereinstimmung mit EU-Recht noch gar nicht feststeht. Eine noch höhere Maut-Belastung des Straßengüterverkehrs würde zunächst den Straßenverkehrsetat stärken. Die unbedingt erforderliche Güterverlagerung auf die Schiene und das Binnenschiff wird hierdurch noch nicht erzielt. Die alternativen Verkehrsträger und der Kombinierte Verkehr müssen dringend modernisiert und ausgebaut werden. Richtigerweise werden die Maßnahmenpakte der Masterpläne Schienengüterverkehr und Binnenschifffahrt durch die jetzt vorliegenden Eckpunkte der Bundesregierung verstärkt.

Richtig ist auch, dass die Bundesregierung nicht nur auf Elektromobilität setzt. Die Wirksamkeit der Förderung für die Anschaffung CO2-armer Lkw und für strombasierte Kraftstoffe wird nicht nur vom Umfang der finanziellen Zuwendungen abhängen, sondern auch von der technischen Entwicklungskompetenz der Nutzfahrzeughersteller und der Energieanbieter in Deutschland. Plaß: „Die Bundesregierung hat wichtige Signale gesetzt. Hier darf es nicht nur bei Ankündigungen bleiben.“


Der DSLV vertritt als Spitzenorganisation die Speditions- und Logistikbranche sowie die Transportwirtschaft über alle Verkehrsträger hinweg (Straße, Schiene, See- und Binnenschifffahrt sowie Luftfracht), einschließlich der Organisation, Bereitstellung, Steuerung, Optimierung und Sicherung von Prozessen der Güterströme entlang der Lieferkette. Der DSLV repräsentiert über seine 16 Landesverbände etwa 3.000 Unternehmen mit über 600.000 Beschäftigten.

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Duale Ausbildung sichert Karrieren in der Logistik

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Nachwuchspreis Spedition und Logistik‘
Berlin, 13. September 2019

Der diesjährige ‚Nachwuchspreis Spedition und Logistik‘ geht an Femke Marie Fürst. Ausgezeichnet wurde die 22-jährige, die ihre Ausbildung zur Kauffrau für Spedition und Logistikdienstleistung bei Kühne + Nagel in Bremen absolvierte, auf dem Unternehmertag des DSLV Bundesverband Spedition und Logistik am 13. September 2019 in Berlin. Als nationale Siegerin hat sich Fürst für die Teilnahme am ‚International Young Professionals Award‘ der Weltspediteurorganisation FIATA qualifiziert.

Den zweiten Platz belegt Linus Falko Emmeluth (22), Ausbildung bei der Ipsen Logistics GmbH in Bremen. Dritter Sieger ist der 21-jährige Andreas Hieronymus, der bei Kühne + Nagel in Neutraubling ausgebildet wurde.
DSLV-Präsident Axel Plaß: „Ich danke den Unternehmen, die sich an dem Wettbewerb beteiligt haben, für ihr besonderes Engagement bei der Ausbildung von Spitzenkräften im Bereich Spedition und Logistik. In diesem Jahr werden drei Nachwuchskräfte ausgezeichnet, die am Anfang ihrer Karriere bereits exzellente Fach- und Praxiskenntnisse bewiesen haben. Das duale Berufsausbildungssystem bietet den jungen Menschen nach wie vor zahlreiche Chancen für eine Karriere in der Logistik.“

Im jährlichen Wettbewerb um den Nachwuchspreis, der vom DSLV und der Deutschen Verkehrs-Zeitung (DVZ) bereits zum 14. Mal ausgelobt wurde, musste ein anspruchsvolles Transportkonzept für Windenergieanlagen erarbeitet werden. Dafür wurden ein Vor-, Haupt- und Nachlaufkonzept inklusive Risiken, Handling- und Staumaßnahmen gefordert, mit dem Ziel, die Kosten möglichst gering zu halten.

„Mit dem Wettbewerb der besten Nachwuchstalente unserer Branche bestärken wir junge Berufseinsteiger in ihrem Ehrgeiz, sich weiterzuentwickeln“, lobt Gabriele Schwarz, Vorsitzende der DSLV-Kommission Berufliche Bildung. „Die Auszeichnung würdigt nicht nur das Engagement der Auszubildenden, sondern ebenso die hochwertige Berufsausbildung in den Betrieben.“

Für die Teilnahme am ‚Nachwuchspreis Spedition und Logistik‘ können sich alle Absolventen der Ausbildung zur Kauffrau/zum Kauffrau für Spedition und Logistikdienstleistung mit der Abschlussnote ‚sehr gut‘ bewerben. Sechs Kandidatinnen und Kandidaten qualifizieren sich für die Endrunde, um ihre Konzepte vor einer Fachjury aus Experten des DSLV und der DVZ vorzutragen.

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LogistikSpeditionWirtschaft

Bundesregierung muss Klimaschutz im Straßengüterverkehr finanziell beschleunigen

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Berlin, 24. Juni 2019

Damit die erheblichen Investitionsanstrengungen der Logistikbranche für nachhaltige CO2-Emissionssenkungen unter wirtschaftlich zumutbaren Bedingungen zusätzlich beschleunigt werden, bedarf es einer umfassenden Förderstrategie. Hierzu hat der DSLV Bundesverband Spedition und Logistik jetzt gemeinsam mit fünf weiteren Logistik- und Transportverbänden Vorschläge für Unterstützungsprogramme der Bundesregierung unterbreitet. Mit dieser auf das Jahr 2030 ausgerichteten Strategieempfehlung sprechen sich die Verbände für eine sinnvolle Kombination mittel- und langfristiger Anreizsysteme, wie eine teilweise und vollständige Mautbefreiung, Steuerbegünstigungen sowie Direktförderungen für die Anschaffung und Umrüstung von Lkw aus.
 „Die nächsten zehn Jahre werden über das Gelingen der Verkehrswende entscheiden. Um CO2-Reduktionen in der von der Bundesregierung in ihrem Klimaschutzplan festgelegten Größenordnung erreichen zu können, müssen für den Straßengüterverkehr jetzt auch die finanziellen Weichen gestellt werden“, fordert DSLV-Präsident Axel Plaß anlässlich eines Treffens der DSLV-Spitze mit Dr. Michael Güntner, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur am 24. Juni 2019. Plaß weiter: „Werden nicht sämtliche technischen Möglichkeiten zur Emissionssenkung schnell ausgeschöpft, können die politisch festgelegten Klimaziele nicht ansatzweise Realität werden. Hierzu brauchen die Logistikunternehmen für ihre Lkw-Flotten nicht nur verbindliche technische Orientierung, sondern vor allem auch finanzielle Anreize für einen schnellen Umstieg auf deutlich teurere alternative Antriebe.“

Hierfür definieren die Verbände in ihrer gemeinsamen Strategieempfehlung notwendige technische und politische Rahmenbedingungen und den Handlungsbedarf. Die bestehenden Fördermaßnahmen der Bundesregierung für den Umstieg auf alternative Antriebe müssen nicht nur ergänzt, sondern deutlich langfristiger an den Investitionszyklen der Unternehmen für ihre Lkw-Flotten ausgerichtet und damit für die Wirtschaft planbarer ausgestaltet werden.

Konkret fordern die Verbände
•        eine Verlängerung der Energiesteuerbefreiungen für CNG und LNG um weitere vier Jahre;
•        eine vollständige oder teilweise, an CO2-Emissionswerten orientierte Mautbefreiung über das Jahr 2020 hinaus für mindestens einen Investitionszyklus für Lkw-Flotten mit CNG-, LNG-, Batterie- und Wasserstoff/Brennstoffzelle-Betrieb;
•        höhere Direktförderungen für Neuanschaffungen und Umrüstung von Lkw mit CNG-, LNG-, Batterie- und Wasserstoff/Brennstoffzelle-Antrieb;
•        höhere degressive steuerliche Abschreibungen von energieeffizienten Lkw mit CNG-, LNG-, Batterie- und Wasserstoff/Brennstoffzellen-Antrieb.

Grundvoraussetzung ist, dass alternative Lkw-Antriebe und ihre jeweiligen Betankungs- und Aufladeinfrastrukturen von der Herstellerindustrie und der Energiewirtschaft überhaupt serien- und marktreif entwickelt werden, damit sie für die Unternehmen der Logistikbranche wirtschaftlich einsetzbar sind. Nach dem Stand der Technik liegt der Anschaffungspreis gasbetriebener (LNG) Lkw heute 35 Prozent über dem konventioneller Diesel-Lkw. Die Investitionsmehrkosten für Elektro-Lkw liegen bei bis zu 200.000 Euro, noch teurer ist die Anschaffung von Brennstoffzellen-Lkw.

Die ,Förderstrategie 2030 für energieeffiziente Lkw‘ hat der DSLV gemeinsam mit dem Bundesverband Möbelspedition und Logistik (AMÖ), dem Bundesverband Paket und Expresslogistik (BIEK), dem Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL), der Bundesvereinigung Logistik (BVL) und dem Bundesverband Wirtschaft, Verkehr und Logistik (BWVL) entwickelt.

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Speditionen liefern Impulse für digitale Logistikprozesse

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Berlin, 17. Juni 2019. Auswirkungen der Digitalisierung auf das Kerngeschäft von Speditionen und Logistikunternehmen sowie Chancen auf neue Geschäftsfelder erläutert ein vom DSLV Bundesverband Spedition und Logistik herausgegebenes ,Innovationsradar‘. Die zunehmende Verknüpfung speditioneller Prozesse, mit denen der verladenden Industrie und des Handels schafft die Voraussetzung für zusätzliche Netzwerkeffekte, die den wirtschaftlichen Nutzen digitaler Technologien multiplizieren können, heißt es in dem DSLV-Leitfaden zur Digitalisierung der Logistik.

Der Leitfaden beschreibt zudem die Rahmenbedingungen für eine Logistik 4.0 und gibt Handlungsempfehlungen für Unternehmen und Politik. Heute relevante Technologien von ,Blockchain‘ bis ,Virtual Reality‘ und deren Anwendungsfelder werden erläutert, um Hilfestellungen für weitere Schritte zur digitalen Transformation speditioneller Prozesse zu liefern.

„Speditionen und Logistikunternehmen sind besonders positioniert, um für alle Glieder der Lieferkette Innovationsimpulse geben und gleichzeitig von der Digitalisierung profitieren zu können“, so Frank Huster, Hauptgeschäftsführer des DSLV. Und weiter: „Digitalisierung darf nicht als Prozess verstanden werden, der einmal initiiert wird und einige Zeit später erfolgreich abgeschlossen ist, sondern mehr als Vermögen, mit einem ständigen Wandel umzugehen. Eine Fähigkeit also, die in der DNA moderner Speditionsunternehmen verankert ist.“

Die Digitalisierung der Logistik war auch ein zentrales Thema der internationalen Branchenleitmesse ,transport logistic’ vom 4. bis 7. Juni 2019 in München. Mit mehr als 450 Besuchern war das vom DSLV organisierte Fachforum ,Künstliche Intelligenz – Logistik wird smarter und autonomer‘ das nach der Eröffnungsveranstaltung am besten besuchte Forum der Messe. Das Panel (Prof. Dr. Michael ten Hompel, Geschäftsführender Institutsleiter, Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML, Dr. Joachim Weise, Senior Vice President Data Strategy and Analytics, DB Schenker, Alexander Hoffmann CEO, TNX Logistics und Joris D’Incà Partner, Oliver Wyman, Frank Huster – Moderator – ) war sich übereinstimmend sicher: „Der Grad der Digitalisierung hängt nicht von der Größe des Unternehmens ab, sondern vom Geschäftsmodell. Weit mehr als die Hälfte aller Transportfälle können zukünftig digital gemanagt werden, für die übrigen braucht es weiter klassische Kompetenzen. Zukünftig erfolgreich werden die Unternehmen, die beides beherrschen.“

Zum DSLV-,Innovationsradar‘

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