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Höhere Produktivität auf Reisen als im Büro

Studie: Produktivität auf Reisen höher als im Büro

Berlin (ots) – Eine Geschäftsreise ist verschwendete Arbeitszeit? Mitnichten. 35 Prozent der Mitarbeiter sind nach eigener Einschätzung unterwegs sogar produktiver als am Schreibtisch. Dazu tragen vor allem die Wahl des Verkehrsmittels und die Arbeitsbedingungen während der Reise bei. Auch die technische Ausstattung zum Beispiel mit Laptop oder Kopfhörern kann die Produktivität auf Geschäftsreisen erhöhen. Das sind die Ergebnisse der aktuellen Umfrage „Chefsache Business Travel 2018“, einer Initiative von Travel Management Companies im Deutschen Reiseverband (DRV).

Jüngere sind unterwegs besonders produktiv

Nach eigener Einschätzung sind Mitarbeiter auf Reisen durchschnittlich fünf Prozent produktiver als an einem normalen Arbeitstag im Betrieb. Knapp jeder fünfte Befragte gab sogar an, dass der Output unterwegs um mehr als 21 Prozent über dem läge, was im Büro geleistet worden wäre. Bei den 18- bis 34-Jährigen ist die Produktivität auf Geschäftsreisen nach eigener Einschätzung besonders hoch: Fast die Hälfte ist demnach in Hotel, Bahn und Flugzeug produktiver als am Arbeitsplatz. Auch 42 Prozent derjenigen, die mehr als drei Geschäftsreisen pro Monat tätigen, empfinden sich auf Reisen leistungsstärker als im Büro. Steffen Klotz, Head of Ancillary Portfolio Management bei der Lufthansa Gruppe, kann sich diesen Einschätzungen nur anschließen und ergänzt: „Für Geschäftsreisende ist Effizienz und Flexibilität das A und O – denn nur so kann ein hoher Grad an Produktivität sichergestellt werden. Die Lufthansa Gruppe stellt für diese Bedürfnisse immer mehr Service-Optionen, wie Mobilitätsangebote am Boden, geringere Wartezeiten an den Sicherheitskontrollen, Lounge-Zugänge, sowie Flexibilitätsoptionen für Rück- oder Weiterflüge bereit. Zudem liefert der Zugriff auf digitale Portale jederzeit wertvolle Informationen und Angebote für die verschiedenen Punkte der Reisekette. Dadurch können sich gerade Geschäftsreisende ihre Reise so individualisieren, dass sie die Reisezeit möglichst produktiv nutzen können.“

WLAN macht Fliegen attraktiv

Für die Produktivität ist neben guten Arbeitsbedingungen wie beispielsweise einem stabilen Internetzugang während der Reise (89 Prozent) und der technischen Ausstattung (86 Prozent) vor allem die Wahl des Verkehrsmittels entscheidend. 90 Prozent der Befragten gaben an, dass das Fortbewegungsmittel starken oder eher starken Einfluss auf die Arbeitsleistung hätte und daher nicht nur unter Kostengesichtspunkten ausgewählt werden solle. Bei der Buchung einer Geschäftsreise muss im Fokus stehen, dass die Reisezeit möglichst effizient genutzt werden kann. Für einen WLAN-Zugang im Flugzeug beispielsweise würden 41 Prozent der Befragten sogar extra zahlen. „Mit Lufthansa FlyNet ermöglichen wir auf immer mehr Flügen einen WLAN-Zugang. Informationen rund um den Flug stehen kostenlos zur Verfügung, für den vollumfänglichen Internetzugang gibt es gestaffelte Tarife ab drei Euro“, sagt Alexander Karst, Senior Director Sales Germany der Lufthansa Group Airlines einem Unternehmen der DRV-Initiative „Chefsache Business Travel“.

Wartezeiten verkürzen oder zum Arbeiten nutzen

Um das Fliegen noch effizienter zu machen, würden 38 Prozent der Geschäftsreisenden auch für einen Quick Check-in zahlen. Denn lange Wartezeiten zu vermeiden, erhöht für 42 Prozent der Befragten die Produktivität deutlich. Wenn das Warten, beispielsweise durch Umsteigen, unvermeidbar ist, wünschen sich 60 Prozent der Geschäftsreisenden einen standardmäßigen Lounge-Zugang, gegebenenfalls auch wenn sich dadurch der Gesamtpreis des Flugs erhöhen würde.

Vom kostenlosen Firmenkundenprogramm über das Reisekosten-Management bis hin zum PrivateJet: „Wir arbeiten kontinuierlich daran, den Service und Komfort für Geschäftsreisende zu verbessern. So wollen wir zukünftig noch mehr Kunden davon überzeugen, dass Fliegen nicht nur schnell, sondern auch produktiv ist“, sagt Karst.

Zur Studie „Chefsache Business Travel 2018“

Die Studie „Chefsache Business Travel 2018“ wurde im Auftrag des Deutschen Reiseverbandes (DRV) durchgeführt. 100 Geschäftsführer, die selbst regelmäßig auf Geschäftsreisen sind, sowie 102 geschäftsreisende Führungs- und Fachkräfte aus Unternehmen ab 250 Mitarbeitern wurden dafür über ein Online-Panel zum Thema Geschäftsreisen befragt. Die Daten wurden im Februar und März 2018 vom Marktforschungsinstitut mo’web erhoben.

Über die Kampagne „Chefsache Business Travel“

Auf Geschäftsreisen setzen Unternehmen ihre wichtigste Ressource ein: den hochqualifizierten Mitarbeiter. Knapp 90 Prozent schicken ihre Mitarbeiter mit dem Ziel auf Reisen, Geschäftsabschlüsse unter Dach und Fach zu bringen oder zumindest vorzubereiten. Der effizienten Gestaltung von Geschäftsreisen im Unternehmen misst die Chefetage jedoch trotzdem oft keine strategische Bedeutung zu. Dabei wird diese Aufgabe immer komplexer. Nicht nur Kosten, sondern auch andere Kriterien wie zum Beispiel Nachhaltigkeit oder Sicherheit gilt es zu beachten.

Ziel der Initiative von Travel Management Companies im DRV ist es, Geschäftsreisen als strategisches Managementthema zu verankern und den Nutzen eines professionellen Geschäftsreisemanagements in Zusammenarbeit mit den Geschäftsreisebüros auf Entscheiderebene besser bekannt zu machen. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie unter www.chefsache-businesstravel.de.

Die Kampagne Chefsache Business Travel wird von den Travel Management Companies BCD Travel, Carlson Wagonlit Travel, DERPART Travel Service, DER Business Travel, FIRST Business Travel sowie der Deutschen Lufthansa und dem DRV getragen.

Pressekontakt:

Kerstin Heinen, Dr. Ellen Madeker, Pressesprecherinnen
Telefon: (030) 2 84 06-15, E-Mail: presse@drv.de
Für den Inhalt verantwortlich: Torsten Schäfer, Leiter Kommunikation

 

Quelle: www.presseportal.de

Bildquelle: „obs/DRV Deutscher Reiseverband e.V./Deutscher Reiseverband (DRV)“

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NewsWirtschaft

Betriebsrenten: Handel und Logistik sind die Schlusslichter Studie von Aon Hewitt zeigt große Unterschiede zwischen den Branchen

Betriebsrenten: Handel und Logistik sind die Schlusslichter

Mülheim a.d. Ruhr (ots) – Beim Thema Betriebsrenten herrscht noch ein großes Informationsdefizit. Weit mehr als die Hälfte der Mitarbeiter (61,5 %) in Handels- und Logistikunternehmen weiß nicht, dass ein Anspruch auf eine betriebliche Altersversorgung besteht oder bekommt kein Angebot von seinem Arbeitgeber. Damit ist die Branche Schlusslicht. Am besten über das Thema Betriebsrente sind hingegen die Mitarbeiter in Betrieben der Chemie- und Pharmaindustrie informiert. Hier kennen mehr als drei Viertel der Arbeitnehmer (77,5 %) ihre Ansprüche. Über zwei Drittel (67,5 %) bekommen ein Angebot ihres Arbeitgebers. Das ist eines der Ergebnisse einer repräsentativen Untersuchung des Beratungsunternehmens Aon Hewitt.

Der Anteil der Mitarbeiter, die bereit sind, zugunsten der Altersversorgung auf Konsum zu verzichten, liegt dagegen in Handel und Logistik mit knapp 80 Prozent höher als in vielen anderen Branchen. Auch schätzt weit über die Hälfte der Mitarbeiter dort (55,9 %) die Betriebsrente als Sozialleistung. Nur ein kleiner Teil (16,1 %) bevorzugt stattdessen höhere Gehälter. Ähnliches gilt auch für die Metall- und Elektroindustrie, das Baugewerbe sowie Automobilzulieferer.

„Hier machen viele Arbeitgeber einen entscheidenden Fehler, denn die Mitarbeiter sind durchaus bereit, in die betriebliche Altersversorgung zu investieren,“ kommentiert Fred Marchlewski, Geschäftsführer von Aon Hewitt, das Studienergebnis. Die mit dem Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) eingeführten Neuerungen sollten Anstoß sein, die Haltung zur betrieblichen Altersversorgung zu überdenken. Für die Hälfte der Arbeitnehmer (49,7 %) in Handel und Logistik ist zum Beispiel die neue Förderung für Geringverdiener ein wichtiger Aspekt.

„Es gibt nach wie vor große Informationsdefizite“, stellt Marchlewski fest. „Hier müssen die Unternehmen aktiv werden. Wer qualifizierte Mitarbeiter für sein Unternehmen gewinnen will, muss berücksichtigen, dass die Betriebsrente für die große Mehrheit der Arbeitnehmer ein wichtiger Faktor ist.“

Hintergrund: Die Studie

Vom 27. November bis 5. Dezember 2017 wurde eine Online-Befragung von rund fünf Minuten Dauer mit folgenden Zielgruppenkriterien durchgeführt:

Arbeitnehmer: 
repräsentative Befragung von 1.000 sozialversicherungspflichtigen 
Angestellten in Deutschland zwischen 18 und 65 Jahren, quotiert nach 
Alter, Geschlecht und Region; darunter eine ausreichend hohe Zahl von
Arbeitnehmern kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU).
Arbeitgeber: 
Befragung von 500 Arbeitgebern (GF, Vorstand und Gesellschafter) aus 
KMU mit bis 250 Beschäftigten. 

Vom 5. bis 9. Februar 2018 wurde dann in einer zweiten Befragung mit 
demselben Zielgruppenprofil mit einer Zusatzfrage die konkrete 
Bereitschaft der Befragten zur Investition eigener Mittel in die 
betriebliche Altersversorgung erhoben.

Pressekontakt:

Aon Hewitt GmbH
Viola Mueller-Thuns
Luxemburger Allee 4, 45481 Mülheim a.d. Ruhr
Tel.: +49 208 7006-2620
pressegermany@aon.com

Quelle: www.presseportal.de

Bildquelle: „obs/Aon Hewitt“

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AllgemeinWirtschaft

Deutschland ist Vorreiter bei flexiblen Arbeitsmodellen Aktuelle Studie untersucht Freiraum am Arbeitsplatz

Deutschland ist Vorreiter bei flexiblen Arbeitsmodellen

Eschborn (ots) – Selbstbestimmt arbeiten, egal wo man will, egal wann man will – die Digitalisierung macht’s möglich. Vorausgesetzt, man bekommt als Angestellter keine Steine in den Weg gelegt. In Deutschland haben 52 % der Arbeitnehmer die Möglichkeit, flexibel zu Arbeiten. Das ist ein Spitzenwert in Europa, wie die Ergebnisse des aktuellen Randstad Arbeitsbarometers zeigen.

Die Arbeitswelt wird schneller, vernetzter und vor allem flexibler. Starre Dienstpläne weichen der Teilzeit oder Gleitzeit, die Anwesenheitspflicht wird durch das mobile Büro ersetzt. Arbeitnehmer bekommen so mehr Freiraum bei der Gestaltung ihres Alltags gewährt. Unternehmen fördern dies, denn sie versprechen sich dadurch motiviertere und produktivere Mitarbeiter. Auf dem Weg hin zu modernen Arbeitsmodellen gilt es aber, einige Hürden zu überwinden. So gibt das Arbeitszeitgesetz strenge Auflagen vor, die noch aus einer Zeit vor mobilem Arbeiten und Home-Office stammen. Erst kürzlich forderte der Präsident der Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände (BDA), Ingo Kramer, ein Update des Gesetzes.

Auch wegen dieser Hürden findet der Wandel zu flexiblen Modellen nicht überall gleich schnell statt. Während in Deutschland etwa jedes zweite Unternehmen seine Mitarbeitern selbst bestimmen lässt, wo und wann sie arbeiten, sind die Verhältnisse in anderen Ländern deutlich strikter. In Frankreich (39 %) sowie Spanien (36 %) setzen weniger Arbeitgeber auf flexible Arbeitsmöglichkeiten und in Osteuropa halten besonders viele Unternehmen an traditionellen Modellen fest. So auch im europäischen Schlusslicht Tschechien. Dort bekommt lediglich jeder vierte Angestellte (26 %) ein flexibles Arbeitsumfeld von seinem Arbeitgeber geboten.

Dabei ist der Bedarf durchaus vorhanden. In Deutschland bevorzugen 76 % der Arbeitnehmer flexible Arbeitsmodelle, weil sie sich davon mehr Work-Life-Balance versprechen. In anderen Regionen wie Spanien (79 %), Großbritannien (76 %) und Tschechien (70 %) ist die Nachfrage ähnlich groß. „Freiraum und Selbstbestimmtheit stehen häufig ganz oben auf der Prioritätenliste von Arbeitnehmern“, so Andreas Bolder, Director Group Human Resources bei Randstad Deutschland: „Flexible Arbeitsmodelle können sowohl Unternehmen als auch Mitarbeitern nutzen, wenn sie richtig eingesetzt werden. In Deutschland haben einige Arbeitgeber die Vorteile erkannt und sind auf einem guten Weg. Trotzdem gibt es auch hierzulande noch eine Lücke zwischen Bedarf und tatsächlichem Angebot.“

Über die Online-Umfrage

Die dargestellten Ergebnisse stammen aus dem Randstad Arbeitsbarometer. Die Online-Umfrage wird in 33 Ländern vierteljährlich durchgeführt. In Deutschland wurden 400 Arbeitnehmer zwischen 18 und 65 Jahren aus unterschiedlichen Branchen befragt.

Über Randstad Gruppe Deutschland

Mit durchschnittlich rund 59.500 Mitarbeitern und rund 550 Niederlassungen in 300 Städten sowie einem Umsatz von rund 2,3 Milliarden Euro (2017) ist die Randstad Gruppe der führende Personaldienstleister in Deutschland. Randstad bietet Unternehmen unterschiedlicher Branchen umfassende Personalservice-Konzepte. Neben der klassischen Zeitarbeit gehören zum Portfolio der Randstad Gruppe unter anderem die Geschäftsbereiche Professional Services, Personalvermittlung, HR Lösungen und Inhouse Services. Mit seinen passgenauen Personallösungen ist Randstad ein wichtiger strategischer Partner für seine Kundenunternehmen. Durch die langjährige Erfahrung unter anderem in der Personalvermittlung und Personalüberlassung sowie individuelle Leistungs- und Entwicklungsangebote für Mitarbeiter und Bewerber, ist Randstad auch für Fach- und Führungskräfte ein attraktiver Arbeitgeber und Dienstleister. Als Impulsgeber für den Arbeitsmarkt hat Randstad bereits im Jahr 2000 einen flächendeckenden Tarifvertrag mit ver.di abgeschlossen, der als Grundlage für die geltenden tariflichen Regelungen in der gesamten Branche diente. Randstad ist seit 50 Jahren in Deutschland aktiv und gehört zur niederländischen Randstad Holding nv: mit einem Gesamtumsatz von rund 23,3 Milliarden Euro (Jahr 2017), über 668.800 Mitarbeitern täglich im Einsatz und rund 4.800 Niederlassungen in 39 Ländern, ist Randstad einer der größten Personaldienstleister weltweit. Zur deutschen Randstad Gruppe gehören neben den Unternehmen Randstad Deutschland GmbH & Co KG auch die Unternehmen Tempo Team, Gulp, Monster, twago, Randstad Sourceright, Randstad Outsourcing GmbH sowie Randstad Automotive und Randstad Financial Services. Vorsitzender und Sprecher der Geschäftsführung der Randstad Gruppe Deutschland ist Richard Jager.

Quelle: www.presseportal.de

Bildquelle: „obs/Randstad Deutschland GmbH & Co. KG“

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LogistikWirtschaft

Erprobte Allianz gegen Angriffe auf Logistik-IT

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Bochum (ots) – IT-Sicherheitsverbund 7Alliance warnt anlässlich Fachmesse für Intralogistik-Lösungen, LogiMAT, vor anhaltend wachsender Cyberkriminalität in der Branche

Laut dem jährlichen Alliance Risk Barometer fürchten deutsche Unternehmen im Jahr 2018 vor allem Cyberangriffe und Betriebsunterbrechungen. Jürgen Leukart, Geschäftsführer der JBLservices GmbH betont anlässlich der internationalen Fachmesse LogiMAT die besondere Relevanz dieser Befürchtungen für Logistik-Unternehmen. „Drei Milliarden Euro Schäden durch Cyberkriminelle im Jahr 2017, sechs Milliarden bis 2020, so klang schon Mitte 2017 eine Annahme der Strategieberatung Oliver Wyman, dabei wurden die Folgekosten noch nicht einmal mit einberechnet. Die Logistik muss im Rahmen von Industrie 4.0 und IoT 4.0 technologisch aufrüsten. Doch viele Schnittstellen und viele Anwendungen heißt eben auch, dass es viele Sicherheitslücken gibt“, warnt Leukart.

Smart eine komplexe Transformation begleiten

Der technologische Fortschritt innerhalb der Logistik vollzieht sich in beeindruckender Geschwindigkeit. Er beginnt bei einer veränderten Nutzung durch Cloud-Anwendungen und reicht bis zur Einbeziehung der Robotik in die Produktion. Cloud-Lösungen bieten für Logistikunternehmen dabei herausragende Möglichkeiten, in die Prozessoptimierung einzusteigen. Datenübertragung in Echtzeit ermöglicht eine schnelle, reibungslose Zusammenarbeit entlang der gesamten Lieferkette. „Um den Datenaustausch in Echtzeit zu ermöglichen und innerhalb der gesamten logistischen Kette flexibel zu reagieren, braucht es einen verlässlich gesicherten Rechenzentrum-Prozess. Je mehr eine Branche von einer raschen, sicheren digitalen Entwicklung abhängt, desto mehr braucht es ein intelligentes digitales Management um diesen Herausforderungen in Zukunft gerecht werden zu können“, so Leukart.

Transparent den Blick auf das Wesentliche richten

Der Geschäftsführer der JBLservices GmbH verweist dabei vor allem darauf, dass nur Transparenz die ersten Sicherheitskonzepte der Branche zum Erfolg werden lassen könne. „Nur ein Unternehmen, das seine Prozesse transparent vorliegen hat, kann frühzeitig reagieren, bevor ein Schaden eingetreten ist“, so Leukart.

Die JBLservices GmbH, ist ein Mitglied der 7Alliance, einem seit Jahren bewährten Zusammenschluss von sieben IT-Unternehmen die eine Sicherung aller drei Dimensionen der IT-Sicherheit möglich macht. Nicht nur Logistikunternehmen können heute beispielsweise bereits von durch die Allianz getesteten IoT-Geräte inklusive deren Prozesse profitieren.

7Alliance ist der erprobte Zusammenschluss von sieben etablierten IT-Unternehmen rund um alle Dimensionen der IT-Sicherheit. Die gebündelte Expertise bildet die Basis für individuell getriebene Rechenzentrum-Innovationen, die Hochverfügbarkeit, Sicherheit und Energieeffizienz synergetisch verbinden. Das Angebot reicht von der Planung, Bau und Betrieb von Rechenzentren über vielfältige Sicherheitsmechanismen für Netzwerke bis hin zum gesamten Sicherheitsmanagement in Unternehmen. Das Bündnis zeichnet sich durch individuelle und bedarfsgerechte Lösungen aus, die schnell und flexibel in jeder digitalen Phase Transparenz und Klarheit für potenzielle Investitionsprozesse schaffen. Zu den Kunden zählen namhafte Unternehmen aus allen Industrien des gehobenen Mittelstandes sowie europäische, börsennotierte Unternehmen. Unter dem bewährten Dach der 7Alliance stehen: avato consulting ag, CARMAO GmbH, congiv GmbH, COOLtec Systems Klima Kälte GmbH, INST-IT GmbH | Institut für IT-Sicherheit, JBL Services GmbH sowie ingenieurbüro wieczorek GmbH.

Weitere Informationen:

7Alliance, vertreten durch Thomas Lechner, Südring 8, 44787 Bochum,
Telefon: 0700 467 848 33, E-Mail: info@7-alliance.de,
Internet: www.7-alliance.de

Quelle: www.presseportal.de

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Wirtschaft

Deutsche Wirtschaft wächst auch im Jahr 2017 kräftig

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Wiesbaden (ots) – Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr 2017 gekennzeichnet durch ein kräftiges Wirtschaftswachstum. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahr 2017 um 2,2 % höher als im Vorjahr. Die deutsche Wirtschaft ist damit das achte Jahr in Folge gewachsen. Im Vergleich zu den Vorjahren konnte das Tempo nochmals erhöht werden. Im Jahr 2016 war das BIP bereits deutlich um 1,9 % und 2015 um 1,7 % gestiegen. Eine längerfristige Betrachtung zeigt, dass das deutsche Wirtschaftswachstum im Jahr 2017 fast einen Prozentpunkt über dem Durchschnittswert der letzten zehn Jahre von + 1,3 % lag.

Kalenderbereinigt errechnet sich eine höhere BIP-Wachstumsrate von 2,5 %, da im Jahr 2017 rechnerisch drei Arbeitstage weniger zur Verfügung standen als im Vorjahr.

Die Binnennachfrage als Wachstumsmotor

Positive Wachstumsimpulse kamen 2017 primär aus dem Inland: Die privaten Konsumausgaben waren preisbereinigt um 2,0 % höher als ein Jahr zuvor, die staatlichen Konsumausgaben stiegen mit + 1,4 % unterdurchschnittlich. Insbesondere die Bruttoanlageinvestitionen legten 2017 im Vorjahresvergleich überdurchschnittlich zu (+ 3,0 %). Die Bauinvestitionen stiegen dabei um 2,6 %. In Ausrüstungen – das sind vor allem Maschinen und Geräte sowie Fahrzeuge – wurde preisbereinigt 3,5 % mehr investiert als im Vorjahr. Die Sonstigen Anlagen, zu denen unter anderem die Ausgaben für Forschung und Entwicklung gehören, lagen ebenfalls um 3,5 % über dem Vorjahresniveau. Die Bruttoinvestitionen insgesamt, zu denen neben den Bruttoanlageinvestitionen die Vorratsveränderungen zählen, waren preisbereinigt um 3,6 % höher als 2016.

Die deutschen Ausfuhren konnten im Jahresdurchschnitt 2017 weiter zulegen: Die preisbereinigten Exporte von Waren und Dienstleistungen waren um 4,7 % höher als im Vorjahr. Die Importe legten im gleichen Zeitraum stärker zu (+ 5,2 %). Der resultierende Außenbeitrag, also die Differenz zwischen Exporten und Importen, trug rein rechnerisch + 0,2 Prozentpunkte zum BIP-Wachstum bei.

Bruttowertschöpfung in nahezu allen Wirtschaftsbereichen gestiegen

Auf der Entstehungsseite des Bruttoinlandsprodukts konnten nahezu alle Wirtschaftsbereiche positiv zur wirtschaftlichen Entwicklung im Jahr 2017 beitragen. Insgesamt stieg die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Jahr 2017 gegenüber dem Vorjahr um 2,2 %.

Überdurchschnittlich entwickelten sich die Dienstleistungsbereiche Information und Kommunikation mit + 3,9 % sowie Handel, Verkehr, Gastgewerbe mit + 2,9 %. Ebenfalls kräftig legte das Produzierende Gewerbe mit + 2,5 % zu, das ohne das Baugewerbe gut ein Viertel der gesamten Bruttowertschöpfung erwirtschaftet. Das Baugewerbe nahm im Vergleich zum Vorjahr um + 2,2 % zu.

Neuer Höchststand bei der Zahl der Erwerbstätigen

Die Wirtschaftsleistung in Deutschland wurde im Jahresdurchschnitt 2017 von knapp 44,3 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das ist der höchste Stand seit der deutschen Wiedervereinigung. Nach ersten Berechnungen waren im Jahr 2017 rund 638 000 Personen oder 1,5 % mehr erwerbstätig als ein Jahr zuvor. Das entspricht der höchsten Zunahme seit dem Jahr 2007. Dieser Anstieg resultiert aus einer Zunahme der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Eine höhere Erwerbsbeteiligung sowie die Zuwanderung von Arbeitskräften aus dem Ausland glichen altersbedingte demografische Effekte aus.

Die staatlichen Haushalte erzielten einen Rekordüberschuss

Der Staat erzielte im Jahr 2017 einen Überschuss in Höhe von 38,4 Milliarden Euro und beendete das Jahr nach vorläufigen Berechnungen zum vierten Mal in Folge mit einem Überschuss. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt in jeweiligen Preisen errechnet sich für den Staat im Jahr 2017 eine Überschussquote von 1,2 %.

Weiterführende Informationen

Ausführlichere Informationen zu den Ergebnissen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen für das Jahr 2017 enthält das Statement zur heutigen Pressekonferenz sowie das zusätzliche Begleitmaterial „Bruttoinlandsprodukt 2017 für Deutschland“, das unter www.destatis.de –> Presse & Service –> Presse –> Pressekonferenzen verfügbar ist. Am 14. Februar 2018 wird das Statistische Bundesamt erste Ergebnisse der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen für das vierte Quartal 2017 sowie überarbeitete Ergebnisse für das Jahr 2017 veröffentlichen (nur BIP). Detaillierte Ergebnisse folgen am 23. Februar 2018. Die zuletzt im November 2017 veröffentlichten Ergebnisse für die Jahre 1991 bis 2016 wurden – wie immer zum jetzigen Zeitpunkt – nicht überarbeitet.

Die vollständige Pressemitteilung mit Tabellen sowie weitere Informationen und Funktionen sind im Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter http://www.destatis.de/presseaktuell zu finden.

Quelle: www.presseportal.de (Original-Content von: Statistisches Bundesamt, übermittelt durch news aktuell)

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