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Bundesregierung muss Klimaschutz im Straßengüterverkehr finanziell beschleunigen

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Berlin, 24. Juni 2019

Damit die erheblichen Investitionsanstrengungen der Logistikbranche für nachhaltige CO2-Emissionssenkungen unter wirtschaftlich zumutbaren Bedingungen zusätzlich beschleunigt werden, bedarf es einer umfassenden Förderstrategie. Hierzu hat der DSLV Bundesverband Spedition und Logistik jetzt gemeinsam mit fünf weiteren Logistik- und Transportverbänden Vorschläge für Unterstützungsprogramme der Bundesregierung unterbreitet. Mit dieser auf das Jahr 2030 ausgerichteten Strategieempfehlung sprechen sich die Verbände für eine sinnvolle Kombination mittel- und langfristiger Anreizsysteme, wie eine teilweise und vollständige Mautbefreiung, Steuerbegünstigungen sowie Direktförderungen für die Anschaffung und Umrüstung von Lkw aus.
 „Die nächsten zehn Jahre werden über das Gelingen der Verkehrswende entscheiden. Um CO2-Reduktionen in der von der Bundesregierung in ihrem Klimaschutzplan festgelegten Größenordnung erreichen zu können, müssen für den Straßengüterverkehr jetzt auch die finanziellen Weichen gestellt werden“, fordert DSLV-Präsident Axel Plaß anlässlich eines Treffens der DSLV-Spitze mit Dr. Michael Güntner, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur am 24. Juni 2019. Plaß weiter: „Werden nicht sämtliche technischen Möglichkeiten zur Emissionssenkung schnell ausgeschöpft, können die politisch festgelegten Klimaziele nicht ansatzweise Realität werden. Hierzu brauchen die Logistikunternehmen für ihre Lkw-Flotten nicht nur verbindliche technische Orientierung, sondern vor allem auch finanzielle Anreize für einen schnellen Umstieg auf deutlich teurere alternative Antriebe.“

Hierfür definieren die Verbände in ihrer gemeinsamen Strategieempfehlung notwendige technische und politische Rahmenbedingungen und den Handlungsbedarf. Die bestehenden Fördermaßnahmen der Bundesregierung für den Umstieg auf alternative Antriebe müssen nicht nur ergänzt, sondern deutlich langfristiger an den Investitionszyklen der Unternehmen für ihre Lkw-Flotten ausgerichtet und damit für die Wirtschaft planbarer ausgestaltet werden.

Konkret fordern die Verbände
•        eine Verlängerung der Energiesteuerbefreiungen für CNG und LNG um weitere vier Jahre;
•        eine vollständige oder teilweise, an CO2-Emissionswerten orientierte Mautbefreiung über das Jahr 2020 hinaus für mindestens einen Investitionszyklus für Lkw-Flotten mit CNG-, LNG-, Batterie- und Wasserstoff/Brennstoffzelle-Betrieb;
•        höhere Direktförderungen für Neuanschaffungen und Umrüstung von Lkw mit CNG-, LNG-, Batterie- und Wasserstoff/Brennstoffzelle-Antrieb;
•        höhere degressive steuerliche Abschreibungen von energieeffizienten Lkw mit CNG-, LNG-, Batterie- und Wasserstoff/Brennstoffzellen-Antrieb.

Grundvoraussetzung ist, dass alternative Lkw-Antriebe und ihre jeweiligen Betankungs- und Aufladeinfrastrukturen von der Herstellerindustrie und der Energiewirtschaft überhaupt serien- und marktreif entwickelt werden, damit sie für die Unternehmen der Logistikbranche wirtschaftlich einsetzbar sind. Nach dem Stand der Technik liegt der Anschaffungspreis gasbetriebener (LNG) Lkw heute 35 Prozent über dem konventioneller Diesel-Lkw. Die Investitionsmehrkosten für Elektro-Lkw liegen bei bis zu 200.000 Euro, noch teurer ist die Anschaffung von Brennstoffzellen-Lkw.

Die ,Förderstrategie 2030 für energieeffiziente Lkw‘ hat der DSLV gemeinsam mit dem Bundesverband Möbelspedition und Logistik (AMÖ), dem Bundesverband Paket und Expresslogistik (BIEK), dem Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL), der Bundesvereinigung Logistik (BVL) und dem Bundesverband Wirtschaft, Verkehr und Logistik (BWVL) entwickelt.

Der DSLV vertritt als Spitzenorganisation die Speditions- und Logistikbranche sowie die Transportwirtschaft über alle Verkehrsträger hinweg (Straße, Schiene, See- und Binnenschifffahrt sowie Luftfracht), einschließlich der Organisation, Bereitstellung, Steuerung, Optimierung und Sicherung von Prozessen der Güterströme entlang der Lieferkette. Der DSLV repräsentiert über seine 16 Landesverbände etwa 3.000 Unternehmen mit 585.000 Beschäftigten.



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DSLV benennt sich um in ‚Bundesverband Spedition und Logistik‘

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Neuer Name – etablierte Marke

Berlin, 19. Februar 2019. Der Deutsche Speditions- und Logistikverband e. V. (DSLV) firmiert ab sofort unter der Bezeichnung ‚DSLV Bundesverband Spedition und Logistik e. V.‘. „Mit der neuen Namensgebung soll die föderale Verbandsstruktur, in welcher der DSLV als Dach- und Spitzenverband arbeitet, unterstrichen werden“, kommentiert Präsident Axel Plaß die Entscheidung. Jetzt mit neuem Logo bleibt die bei Politik, Presse, Öffentlichkeit und Mitgliedsunternehmen bekannte Marke ‚DSLV‘ aber erhalten.

Durch 16 regionale Landesverbände repräsentiert der DSLV die verkehrsträgerübergreifenden Interessen von etwa 3.000 Speditions- und Logistikbetrieben, die mit insgesamt 585.000 Beschäftigten und einem jährlichen Branchenumsatz in Höhe von mehr als 100 Milliarden Euro wesentlicher Teil der drittgrößten Branche Deutschlands sind. Die Mitgliederstruktur reicht von global agierenden Logistikkonzernen, 4PL- und 3PL-Providern über größere, inhabergeführte Speditionshäuser mit eigenen LKW-Flotten sowie Befrachter von Binnenschiffen und Eisenbahnen bis hin zu See-, Luftfracht-, Zoll- und Lagerspezialisten.

Speditionen fördern und stärken die funktionale Verknüpfung sämtlicher Verkehrsträger. Die Verbandspolitik des DSLV wird deshalb maßgeblich durch die verkehrsträgerübergreifende Organisations- und Steuerungsfunktion des Spediteurs bestimmt“, erläutert Plaß die Ausrichtung des Bundesverbands. Der DSLV ist politisches Sprachrohr sowie zentraler Ansprechpartner für die Bundesregierung, für die Institutionen von Bundestag und Bundesrat sowie für alle relevanten Bundesministerien und -behörden im Gesetzgebungs- und Gesetzumsetzungsprozess, soweit die Logistik und die Güterbeförderung betroffen sind. Gemeinsam mit seinen Landesverbänden ist der DSLV Berater und Dienstleister für die Unternehmen seiner Branche. Als Arbeitgeberverbände und Sozialpartner vertreten die DSLV-Landesverbände die Branche in regionalen Tarifangelegenheiten.

Der DSLV ist Mitglied des Europäischen Verbands für Spedition, Transport, Logistik und Zolldienstleistung (CLECAT), Brüssel, der Internationalen Föderation der Spediteurorganisationen (FIATA), Zürich, sowie assoziiertes Mitglied der Internationalen Straßentransport-Union (IRU), Genf. In diesen internationalen Netzwerken nimmt der DSLV auch Einfluss auf die Entwicklung des EU-Rechts in Brüssel und Straßburg und auf internationale Übereinkommen der UN, der WTO, der WCO, u. a.

Die Änderung des Verbandsnamens hatte die Mitgliederversammlung des DSLV bereits im September 2018 beschlossen; jetzt hat das Registergericht die Änderung auch im Vereinsregister vollzogen. Der DSLV vertritt als Spitzenorganisation die Speditions- und Logistikbranche sowie die Transportwirtschaft über alle Verkehrsträger hinweg (Straße, Schiene, See- und Binnenschifffahrt sowie Luftfracht), einschließlich der Organisation, Bereitstellung, Steuerung, Optimierung und Sicherung von Prozessen der Güterströme entlang der Lieferkette. Der DSLV repräsentiert über seine 16 Landesverbände etwa 3.000 Unternehmen mit 585.000 Beschäftigten.

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Fehlender Kompromiss im Verkehrsausschuss gefährdet Reformvorhaben

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DSLV: Scheitern des Mobilitätspakets ist keine Option

Berlin, 11. Januar 2019

Der Deutsche Speditions- und Logistikverband (DSLV) bedauert die fehlende Kompromissfähigkeit des Verkehrsausschusses im Europäischen Parlament (EP) für ein ausgewogenes Mobilitätspaket. Nachdem bereits tragfähige Lösungen für die Kabotage und die Bekämpfung von Briefkastenfirmen gefunden wurden, konnte erneut keine Einigung über die Entsendung von Fahrern im Straßengüterverkehr und über Lenk- und Ruhezeiten erzielt werden.

„Wenn selbst die Verkehrsexperten keinen Kompromiss finden, besteht für die Abstimmung im EP-Plenum und den anstehenden Trilog mit EU-Rat und EU-Kommission kaum noch Hoffnung“, befürchtet DSLV-Hauptgeschäftsführer Frank Huster. Es droht sogar das Scheitern des Gesamtpakets.

Dabei sind die Lösungen angesichts jetzt vereinbarter Kabotageregelungen einfach:

  • Konsequente Durchsetzung eines europäisch einheitlichen Kabotagerechts!
  • Konsequente Durchsetzung des Entsenderechts bei Kabotageverkehren!
  • Rückkehrpflicht für Lkw-Fahrer nach spätestens drei Wochen an den Heimatort, um dort die längere regelmäßige Ruhezeit zu verbringen!

„Damit wäre schon viel erreicht. Soziale Verwerfungen würden ebenso abgebaut wie die Wettbewerbsverzerrungen im innerstaatlichen Verkehr“, so Huster.

Huster weiter: „Brüssel hat sich angesichts der selbst gestellten hohen Ansprüche an ein umfassendes Reformpaket für den europäischen Straßengüterverkehr verhoben. Die Parlamentarier haben den Blick für das Verhältnis der Instrumente zu ihren Zielen aus den Augen verloren und riskieren den Fortbestand des europäischen Flickenteppichs mit einem bestehenden Wirrwarr an Regelungen.“

Während die Brüsseler Institutionen sich endlos weiter streiten, bewegt sich der Markt. Die Differenz zwischen osteuropäischen Reallöhnen und westeuropäischen Mindestlöhnen wird immer kleiner. Eine weitere Diskussion über mehr oder weniger praktikable Entsenderegelungen im internationalen Transport produziert nur Bürokratie und wird deshalb zunehmend überflüssig.

„Ein Scheitern des gesamten Pakets, im bisherigen Konsens immer als Option ausgeschlossen, wäre für alle Betroffenen das schlechteste Szenario. Das Mobilitätspaket sollte dann in der nächsten Legislaturperiode erneut angegangen werden. Ein mittel- bis langfristig funktionierender Kompromiss ist besser als gar keine Reform“, so Huster abschließend.

Der DSLV vertritt als Spitzenorganisation die Speditions- und Logistikbranche sowie die Transportwirtschaft über alle Verkehrsträger hinweg (Straße, Schiene, See- und Binnenschifffahrt sowie Luftfracht), einschließlich der Organisation, Bereitstellung, Steuerung, Optimierung und Sicherung von Prozessen der Güterströme entlang der Lieferkette. Der DSLV repräsentiert über seine 16 Landesverbände etwa 3.000 Unternehmen mit knapp 585.000 Beschäftigten.

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Allianz gegen Logistikengpässe und Fachkräftemangel

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Verkehrsverbände begrüßen
Fachkräfteeinwanderungsgesetz

Berlin, 19. Dezember 2018.

Die Verkehrsverbände Bundesverband Möbelspedition
und Logistik (AMÖ), Bundesverband deutscher Omnibusunternehmer
(BDO), Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung
(BGL), Bundesverband Paket und Expresslogistik (BIEK), Bundesverband
Wirtschaft, Verkehr und Logistik (BWVL) sowie Deutscher Speditions- und
Logistikverband (DSLV) haben in einer gemeinsamen Stellungnahme
den Entwurf eines Fachkräfteeinwanderungsgesetzes begrüßt.

Der Gesetzentwurf, der am Mittwoch, den 19. Dezember 2018, im Bundeskabinett
beschlossen werden soll, kann aus Sicht der Verbände zur Behebung
des Fachkräftemangels in den Branchen beitragen. Neben Hochschulabsolventen
soll es dadurch auch Fachkräften mit qualifizierter Berufsausbildung
aus Nicht-EU-Staaten ermöglicht werden, in Deutschland einen Arbeitsplatz
zu finden. Es gilt jetzt, den zügigen und konsequenten Abbau bürokratischer
Integrationshemmnisse zu beschleunigen.

Um dem Fachkräftemangel zu begegnen ist es unerlässlich, auch das Potential
ausländischer Fachkräfte verstärkt zu nutzen. Trotz der konjunkturell
guten Rahmenbedingungen und eines günstigen Geschäftsklimas in den
Verkehrsbranchen hält das Fachkräfteangebot nicht mit dem aktuellen Branchenwachstum
mit. Die Verbände der Verkehrsbranchen fordern schon seit
längerem gezielte, an den Bedürfnissen der in Transport und Logistik Beschäftigten
ausgerichtete, arbeitsmarktpolitische Maßnahmen zur Bekämpfung
des Fachkräftemangels.

Die Verkehrsverbände mahnen weiterhin an, neben den Bemühungen um
ausländische Fachkräfte gleichzeitig das Potential inländischer Arbeitnehmer
zu heben und die Anstrengungen zur Qualifizierung und Rekrutierung
von Fachkräften aus Deutschland zu intensivieren.

Neben Berufskraftfahrern braucht die Branche international ausgebildete
Hochschulabsolventen verschiedener Fachbereiche, ebenso, wie die im dualen
System ausgebildeten Fachkräfte. Zudem wird es, wie in vielen anderen
Branchen, auch für Logistik- und Busunternehmen zunehmend schwieriger
betriebliche Ausbildungsplätze zu besetzen und hierdurch qualifizierte
Fachkräfte für die Zukunft zu generieren.

Gelingt es nicht, in der Branche ausreichend Fach- und Nachwuchskräfte zu mobilisieren, drohen im schlimmsten Fall Versorgungsengpässe und Ange-botseinschränkungen im öffentlichen Verkehr sowie der Bustouristik.
Mit einem Fünf-Punkte-Plan haben die führenden Transport- und Logistik-verbände gemeinsam mit den Handels- und Industrieverbänden bereits Handlungsfelder zur Abwendung von Logistikengpässen durch Fahrerman-gel identifiziert.

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DSLV Deutscher Speditions- und Logistikverband e.V.
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Was die Deutschen bewegt: 10 überraschende Fakten aus der Markt-Media-Studie b4p 2018

10 überraschende Fakten aus der Markt-Media-Studie b4p 2018

München (ots) – Sie ist der Schlüssel zu den Wünschen, dem Kaufverhalten und der Mediennutzung deutscher Konsumenten: Ab sofort steht die diesjährige best for planning (b4p) zur Verfügung – Deutschlands umfassendste Markt-Media-Studie. Neben aktualisierten Daten präsentiert b4p 2018 jetzt neu Insights zu Influencern und Tech-Entwicklungen. Und b4p 2018 hält auch einige überraschende Fakten bereit. Zehn „Fun Facts“:

1. Das darf was kosten

Bei Sportartikeln, Unterhaltungselektronik, Ausgehen, Mode, ihren Hobbies und Kosmetik/Düfte leisten sich die Millennials* überproportional gerne die allerbeste Qualität. Bei der Wahl ihres Smartphone legen 41,7% und damit überdurchschnittlich viele in dieser Altersgruppe starken Wert auf die Marke. Auch bei Computern und Spielekonsolen ist die jüngere Generation überdurchschnittlich markenbewusst. Bei Haushaltsgeräten (z.B. Waschmaschinen) achten 23,1% der Millennials*, und damit überproportional viele, häufig auf den Preis.

2. Nicht stören, ich lese

Auch jüngere Konsumenten sind Print-affin: 42% der 14- bis 39-Jährigen lesen Zeitschriften bei Freunden oder Bekannten. 51% geben an, dass Tageszeitungen ihnen bei der Meinungsbildung helfen.

3. Mach ich selbst

Von wegen Männerdomäne: Von den Heimwerkern, Do-it-yourself- Begeisterten und Bastlern sind 33,5% Frauen. 19% der Frauen geben an, dass sie sich mindestens gelegentlich mit Heimwerkern, Do-It-Yourself oder Basteln beschäftigen.

4. Im Schuhhimmel

Frauen kaufen öfter Schuhe? Stimmt. Von den Befragten, die sich mindestens alle drei Monate neue Schuhe leisten, sind 62,8% weiblich – immerhin jede vierte Frau (9,07 Mio. Frauen). Bei den Männern sind es „nur“ 15% bzw. 5,37 Millionen. Dafür greifen die Männer etwas tiefer in die Tasche: 29% der Männer würden zwischen 100 bis 200 Euro für ein neues Paar ausgeben – bei den Frauen sind es 25%.

5. Der kleine Unterschied

Frauen können nicht einparken und Männer nicht nach dem Weg fragen? Schaut man sich die gewünschte Autoausstattung an, könnte man das unterschreiben: Nach Klimaanlage und Sitzheizung liegt bei Männern das Navi (59,6%) auf Platz 3. Den Frauen ist die elektronische Einparkhilfe (54,5%) hingegen wichtiger als das Navigationssystem (51,2%).

6. Tierisch

Dass Frauen Katzen überdurchschnittlich lieber mögen als Männer, ist nicht überraschend. Männer halten hingegen überproportional häufig Fische. Über 60 Jährige haben zudem überdurchschnittlich häufig einen Vogel – als Haustier.

7. Echt Blond?

Die häufigste Haarfarbe auf deutschen Köpfen ist nicht blond, sondern braun: 39,1% der Deutschen haben braune Haare, gefolgt von grau (21,5%), auch wenn das keine richtige „Farbe“ ist. Der haarige Unterschied: Von den Blonden insgesamt sind 69,7 % weiblich, doppelt so viele wie Männer. Ob das Fake ist oder echt? Zumindest geben 88 Prozent der Blondinen an, nie Haarfärbemittel oder Blondierung zu benutzen.

8. Der wahre Hauptgewinn?

Verheiratete Personen spielen besonders häufig Lotto (Lotto am Samstag oder Lotto am Mittwoch): 42% spielen mindestens selten Lotto – im Vergleich zu 35% der Gesamtbevölkerung.

9. Aus mit smsen…

…jetzt wird gewhatsappt! Die Nutzung von Messengerdiensten wie WhatsApp ist weiterhin auf dem Vormarsch: Während 2015 noch 69% der unter 50-Jährigen Nachrichten über Instant Messenger verschickten (2016 72%; 2017 81%), sind es heute bereits 88%.

10. Einfach mal abschalten

Immerhin 40% der Deutschen schalten ihr Mobiltelefon manchmal aus, um nicht ständig erreichbar zu sein. Insbesondere Personen im Alter zwischen 50 und 69 Jahren machen dies überdurchschnittlich oft.

*Millennials definiert als Personen im Alter von 19 bis 38 Jahren = geboren von 1980 bis 1999

Die b4p wird von der Gesellschaft für integrierte Kommunikationsforschung (GIK) herausgegeben. Weitere Informationen zur best for planning (b4p) finden Sie unter http://gik.media

 

Quelle: presseportal.de

Bildquelle: „obs/Hubert Burda Media/Rechte: GIK/HBM zur b4p 2018“

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