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Fehlender Kompromiss im Verkehrsausschuss gefährdet Reformvorhaben

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DSLV: Scheitern des Mobilitätspakets ist keine Option

Berlin, 11. Januar 2019

Der Deutsche Speditions- und Logistikverband (DSLV) bedauert die fehlende Kompromissfähigkeit des Verkehrsausschusses im Europäischen Parlament (EP) für ein ausgewogenes Mobilitätspaket. Nachdem bereits tragfähige Lösungen für die Kabotage und die Bekämpfung von Briefkastenfirmen gefunden wurden, konnte erneut keine Einigung über die Entsendung von Fahrern im Straßengüterverkehr und über Lenk- und Ruhezeiten erzielt werden.

„Wenn selbst die Verkehrsexperten keinen Kompromiss finden, besteht für die Abstimmung im EP-Plenum und den anstehenden Trilog mit EU-Rat und EU-Kommission kaum noch Hoffnung“, befürchtet DSLV-Hauptgeschäftsführer Frank Huster. Es droht sogar das Scheitern des Gesamtpakets.

Dabei sind die Lösungen angesichts jetzt vereinbarter Kabotageregelungen einfach:

  • Konsequente Durchsetzung eines europäisch einheitlichen Kabotagerechts!
  • Konsequente Durchsetzung des Entsenderechts bei Kabotageverkehren!
  • Rückkehrpflicht für Lkw-Fahrer nach spätestens drei Wochen an den Heimatort, um dort die längere regelmäßige Ruhezeit zu verbringen!

„Damit wäre schon viel erreicht. Soziale Verwerfungen würden ebenso abgebaut wie die Wettbewerbsverzerrungen im innerstaatlichen Verkehr“, so Huster.

Huster weiter: „Brüssel hat sich angesichts der selbst gestellten hohen Ansprüche an ein umfassendes Reformpaket für den europäischen Straßengüterverkehr verhoben. Die Parlamentarier haben den Blick für das Verhältnis der Instrumente zu ihren Zielen aus den Augen verloren und riskieren den Fortbestand des europäischen Flickenteppichs mit einem bestehenden Wirrwarr an Regelungen.“

Während die Brüsseler Institutionen sich endlos weiter streiten, bewegt sich der Markt. Die Differenz zwischen osteuropäischen Reallöhnen und westeuropäischen Mindestlöhnen wird immer kleiner. Eine weitere Diskussion über mehr oder weniger praktikable Entsenderegelungen im internationalen Transport produziert nur Bürokratie und wird deshalb zunehmend überflüssig.

„Ein Scheitern des gesamten Pakets, im bisherigen Konsens immer als Option ausgeschlossen, wäre für alle Betroffenen das schlechteste Szenario. Das Mobilitätspaket sollte dann in der nächsten Legislaturperiode erneut angegangen werden. Ein mittel- bis langfristig funktionierender Kompromiss ist besser als gar keine Reform“, so Huster abschließend.

Der DSLV vertritt als Spitzenorganisation die Speditions- und Logistikbranche sowie die Transportwirtschaft über alle Verkehrsträger hinweg (Straße, Schiene, See- und Binnenschifffahrt sowie Luftfracht), einschließlich der Organisation, Bereitstellung, Steuerung, Optimierung und Sicherung von Prozessen der Güterströme entlang der Lieferkette. Der DSLV repräsentiert über seine 16 Landesverbände etwa 3.000 Unternehmen mit knapp 585.000 Beschäftigten.

Pressekontakt:
Markus Wolters
Referent Presse und Öffentlichkeitsarbeit
DSLV Deutscher Speditions- und
Logistikverband e. V.
Unter den Linden 24 | Friedrichstraße 155-156
10117 Berlin
Telefon: +49 (0) 30 40 50 228-12
Telefax: +49 (0) 30 40 50 228-88
E-Mail: MWolters@dslv.spediteure.de
www.dslv.org

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SpeditionWirtschaft

Allianz gegen Logistikengpässe und Fachkräftemangel

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Verkehrsverbände begrüßen
Fachkräfteeinwanderungsgesetz

Berlin, 19. Dezember 2018.

Die Verkehrsverbände Bundesverband Möbelspedition
und Logistik (AMÖ), Bundesverband deutscher Omnibusunternehmer
(BDO), Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung
(BGL), Bundesverband Paket und Expresslogistik (BIEK), Bundesverband
Wirtschaft, Verkehr und Logistik (BWVL) sowie Deutscher Speditions- und
Logistikverband (DSLV) haben in einer gemeinsamen Stellungnahme
den Entwurf eines Fachkräfteeinwanderungsgesetzes begrüßt.

Der Gesetzentwurf, der am Mittwoch, den 19. Dezember 2018, im Bundeskabinett
beschlossen werden soll, kann aus Sicht der Verbände zur Behebung
des Fachkräftemangels in den Branchen beitragen. Neben Hochschulabsolventen
soll es dadurch auch Fachkräften mit qualifizierter Berufsausbildung
aus Nicht-EU-Staaten ermöglicht werden, in Deutschland einen Arbeitsplatz
zu finden. Es gilt jetzt, den zügigen und konsequenten Abbau bürokratischer
Integrationshemmnisse zu beschleunigen.

Um dem Fachkräftemangel zu begegnen ist es unerlässlich, auch das Potential
ausländischer Fachkräfte verstärkt zu nutzen. Trotz der konjunkturell
guten Rahmenbedingungen und eines günstigen Geschäftsklimas in den
Verkehrsbranchen hält das Fachkräfteangebot nicht mit dem aktuellen Branchenwachstum
mit. Die Verbände der Verkehrsbranchen fordern schon seit
längerem gezielte, an den Bedürfnissen der in Transport und Logistik Beschäftigten
ausgerichtete, arbeitsmarktpolitische Maßnahmen zur Bekämpfung
des Fachkräftemangels.

Die Verkehrsverbände mahnen weiterhin an, neben den Bemühungen um
ausländische Fachkräfte gleichzeitig das Potential inländischer Arbeitnehmer
zu heben und die Anstrengungen zur Qualifizierung und Rekrutierung
von Fachkräften aus Deutschland zu intensivieren.

Neben Berufskraftfahrern braucht die Branche international ausgebildete
Hochschulabsolventen verschiedener Fachbereiche, ebenso, wie die im dualen
System ausgebildeten Fachkräfte. Zudem wird es, wie in vielen anderen
Branchen, auch für Logistik- und Busunternehmen zunehmend schwieriger
betriebliche Ausbildungsplätze zu besetzen und hierdurch qualifizierte
Fachkräfte für die Zukunft zu generieren.

Gelingt es nicht, in der Branche ausreichend Fach- und Nachwuchskräfte zu mobilisieren, drohen im schlimmsten Fall Versorgungsengpässe und Ange-botseinschränkungen im öffentlichen Verkehr sowie der Bustouristik.
Mit einem Fünf-Punkte-Plan haben die führenden Transport- und Logistik-verbände gemeinsam mit den Handels- und Industrieverbänden bereits Handlungsfelder zur Abwendung von Logistikengpässen durch Fahrerman-gel identifiziert.

Pressekontakt:

DSLV Deutscher Speditions- und Logistikverband e.V.
Unter den Linden 24 |
Friedrichstraße 155-156
10117 Berlin
Ihr Ansprechpartner:
Markus Wolters
TEL 030 40 50 228-12
FAX 030 40 50 228-912
MAIL MWolters@dslv.spediteure.de
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Was die Deutschen bewegt: 10 überraschende Fakten aus der Markt-Media-Studie b4p 2018

10 überraschende Fakten aus der Markt-Media-Studie b4p 2018

München (ots) – Sie ist der Schlüssel zu den Wünschen, dem Kaufverhalten und der Mediennutzung deutscher Konsumenten: Ab sofort steht die diesjährige best for planning (b4p) zur Verfügung – Deutschlands umfassendste Markt-Media-Studie. Neben aktualisierten Daten präsentiert b4p 2018 jetzt neu Insights zu Influencern und Tech-Entwicklungen. Und b4p 2018 hält auch einige überraschende Fakten bereit. Zehn „Fun Facts“:

1. Das darf was kosten

Bei Sportartikeln, Unterhaltungselektronik, Ausgehen, Mode, ihren Hobbies und Kosmetik/Düfte leisten sich die Millennials* überproportional gerne die allerbeste Qualität. Bei der Wahl ihres Smartphone legen 41,7% und damit überdurchschnittlich viele in dieser Altersgruppe starken Wert auf die Marke. Auch bei Computern und Spielekonsolen ist die jüngere Generation überdurchschnittlich markenbewusst. Bei Haushaltsgeräten (z.B. Waschmaschinen) achten 23,1% der Millennials*, und damit überproportional viele, häufig auf den Preis.

2. Nicht stören, ich lese

Auch jüngere Konsumenten sind Print-affin: 42% der 14- bis 39-Jährigen lesen Zeitschriften bei Freunden oder Bekannten. 51% geben an, dass Tageszeitungen ihnen bei der Meinungsbildung helfen.

3. Mach ich selbst

Von wegen Männerdomäne: Von den Heimwerkern, Do-it-yourself- Begeisterten und Bastlern sind 33,5% Frauen. 19% der Frauen geben an, dass sie sich mindestens gelegentlich mit Heimwerkern, Do-It-Yourself oder Basteln beschäftigen.

4. Im Schuhhimmel

Frauen kaufen öfter Schuhe? Stimmt. Von den Befragten, die sich mindestens alle drei Monate neue Schuhe leisten, sind 62,8% weiblich – immerhin jede vierte Frau (9,07 Mio. Frauen). Bei den Männern sind es „nur“ 15% bzw. 5,37 Millionen. Dafür greifen die Männer etwas tiefer in die Tasche: 29% der Männer würden zwischen 100 bis 200 Euro für ein neues Paar ausgeben – bei den Frauen sind es 25%.

5. Der kleine Unterschied

Frauen können nicht einparken und Männer nicht nach dem Weg fragen? Schaut man sich die gewünschte Autoausstattung an, könnte man das unterschreiben: Nach Klimaanlage und Sitzheizung liegt bei Männern das Navi (59,6%) auf Platz 3. Den Frauen ist die elektronische Einparkhilfe (54,5%) hingegen wichtiger als das Navigationssystem (51,2%).

6. Tierisch

Dass Frauen Katzen überdurchschnittlich lieber mögen als Männer, ist nicht überraschend. Männer halten hingegen überproportional häufig Fische. Über 60 Jährige haben zudem überdurchschnittlich häufig einen Vogel – als Haustier.

7. Echt Blond?

Die häufigste Haarfarbe auf deutschen Köpfen ist nicht blond, sondern braun: 39,1% der Deutschen haben braune Haare, gefolgt von grau (21,5%), auch wenn das keine richtige „Farbe“ ist. Der haarige Unterschied: Von den Blonden insgesamt sind 69,7 % weiblich, doppelt so viele wie Männer. Ob das Fake ist oder echt? Zumindest geben 88 Prozent der Blondinen an, nie Haarfärbemittel oder Blondierung zu benutzen.

8. Der wahre Hauptgewinn?

Verheiratete Personen spielen besonders häufig Lotto (Lotto am Samstag oder Lotto am Mittwoch): 42% spielen mindestens selten Lotto – im Vergleich zu 35% der Gesamtbevölkerung.

9. Aus mit smsen…

…jetzt wird gewhatsappt! Die Nutzung von Messengerdiensten wie WhatsApp ist weiterhin auf dem Vormarsch: Während 2015 noch 69% der unter 50-Jährigen Nachrichten über Instant Messenger verschickten (2016 72%; 2017 81%), sind es heute bereits 88%.

10. Einfach mal abschalten

Immerhin 40% der Deutschen schalten ihr Mobiltelefon manchmal aus, um nicht ständig erreichbar zu sein. Insbesondere Personen im Alter zwischen 50 und 69 Jahren machen dies überdurchschnittlich oft.

*Millennials definiert als Personen im Alter von 19 bis 38 Jahren = geboren von 1980 bis 1999

Die b4p wird von der Gesellschaft für integrierte Kommunikationsforschung (GIK) herausgegeben. Weitere Informationen zur best for planning (b4p) finden Sie unter http://gik.media

 

Quelle: presseportal.de

Bildquelle: „obs/Hubert Burda Media/Rechte: GIK/HBM zur b4p 2018“

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Eröffnungsbericht: MOTORWORLD Classics Berlin 2018 eröffnet – Erste Impressionen von der „Langen Nacht der Oldtimer“ und die Programmhighlights der nächsten Tage

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Berlin (ots) – Heute um 17 Uhr haben sich die Türen zur Motorworld Classics Berlin 2018 geöffnet. Mit der „Langen Nacht der Oldtimer“ ist damit die vierte Ausgabe der charmanten Oldtimer-Messe gestartet. Noch bis zum 7. Oktober 2018 haben die Besucher die Möglichkeit, sich täglich von 9 bis 18 Uhr in zehn Messehallen über klassische Automobile zu informieren, ihre eigenen historischen Fahrzeuge im 20.000 Quadratmeter großen Sommergarten zu präsentieren und mit stilechtem Programm und nostalgischem Ambiente in goldene Zeiten einzutauchen.

Die Highlights der Messe

BMW Group Classic präsentiert das BMW Art Car von Andy Warhol und der PS.SPEICHER zeigt mit einem Peel P50 das kleinste Auto der Welt. Am Samstag stellen beim ersten „Concours de Nonchalance“ junge Klassiker-Fahrer ihre Fahrzeuge vor und die IG-T3 hat an diesem Tag zum ersten großen VW-Bulli-Treffen unter dem Funkturm eingeladen. Auf dem Podium im Palais am Funkturm diskutieren am Samstag acht Experten über „Oldtimer und Zukunft“, Jörg Tissat und Frank Lucas berichten im MotorTalk am Freitag und Sonntag über ihre Charity Challenge durch die USA und Heidi Hetzer bringt am Freitag und Samstag ihr neues Buch „Ungebremst leben“ mit auf die Messe. Darüber hinaus können die Besucher im Motorraum in Halle 16 einem Könner über die Schulter schauen: Sven Dühring, Inhaber der Werkstatt „Das Altblechwerk“, baut vor Ort den Motor eines VW Golf 1 (Baujahr 1977) aus seinen Einzelteilen zusammen.

Am Sonntag zeichnet die Motorworld Classics Berlin die drei besten Clubauftritte und die außergewöhnlichsten Exponate der Aussteller mit den Goldenen Bären in den Kategorien „Dit Originalste“, „Dit Seltenste“, „Dit Knuffigste“ und „Dit Beste“ aus. Aber auch die Besucher können an einem „Style Contest“ teilnehmen: Gesucht wird an allen Tagen der beste nostalgische Look.

Die LADYs, das Rufus Temple Orchestra und die „Herr’n von der Tankstelle“ nehmen das Publikum musikalisch mit auf Zeitreise. DJane Manu Tanzratte und DJ Johnny Burnette sind an allen Tagen im Palais am Funkturm an den Reglern und legen Musik der 30er, 40er und 50er Jahre auf. Ebenfalls mit auf eine nostalgische Reise nimmt die Besucher der Zille-Bus. Mehrmals pro Tag fährt die Berliner Bus-Ikone von der Messe zum Charlottenburger Schloss und wieder zurück. Sehen und gesehen werden – auch dafür gibt es auf der Motorworld Classics Berlin reichlich Gelegenheit. Alle privaten Oldtimer mit Mindestalter 30 Jahre sind herzlich eingeladen, kostenlos im Sommergarten zu parken. Auch private Fahrzeugverkäufer, die ihren Klassiker nicht in der Halle ausstellen möchten, können hier einen Stellplatz buchen. Bei der Einfahrt in den Sommergarten werden alle Fahrzeuge charmant und professionell von Moderator und Szene-Kenner Johannes Hübner begrüßt.

Öffnungszeiten:

Donnerstag, 4. Oktober 2018: 17.00 bis 22.00 Uhr „Lange Nacht der
Oldtimer“
Freitag und Samstag, 5. und 6. Oktober 2018: 09.00 bis 18.00 Uhr
Sonntag, 7. Oktober 2018: 09.00 bis 18.00 Uhr

Eintrittspreise:

„Lange Nacht der Oldtimer“: 20,00 Euro

Einzel-Tageskarte Freitag, Samstag und Sonntag: 16,00 Euro Familien-Tageskarte (2 Erwachsene, 3 Kinder): 30,00 Euro VIP-Tageskarte AVUS *: 99,00 Euro

* Zugang zur AVUS-Lounge mit Catering, auch gültig am Donnerstag, VIP-Parkplatz

Weitere Informationen:
www.motorworld-classics.de
www.messe-berlin.de

Über die MOTORWORLD Classics Berlin

Vom 4. bis 7. Oktober 2018, in Deutschlands internationalster Metropole mit großer Automobilgeschichte, schaffen die historischen Hallen der Messe Berlin und der Sommergarten unterm Funkturm erneut viel Raum für eine ganze Welt im Stil der guten Zeiten. Die Oldtimer-Messe Motorworld Classics Berlin ist ein Erlebnis nicht nur für Fahrzeugliebhaber und -sammler, Auto-Clubs und Szenefans. Ein stilvolles Ambiente mit viel Lifestyle lockt auch zunehmend Publikumsbesucher an. Nationale und internationale Automobilhersteller mit historischen Wurzeln, Top-Händler, Technik-Spezialisten für Automobilraritäten, Zubehör- und Accessoire-Anbieter, zahlreiche engagierte Clubs der Szene und private Verkäufer werden ihre Produkte und Dienstleistungen zur Schau und zum Verkauf stellen. Veranstalter der Oldtimer-Messe, die jährlich ihre Tore öffnet, sind die MoWo Messe- und Veranstaltungs GmbH & Co. KG und die Messe Berlin GmbH.

Quelle: presseportal.de

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TÜV-Verband zur Nachrüstung von Diesel-Fahrzeugen

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Berlin (ots) – +++ Hardware-Nachrüstungen sind technisch möglich, um Schadstoffausstoß zu reduzieren

+++ Keine einheitliche Lösung für alle Fahrzeuge

+++ Bei fachgerechtem Einbau und Überprüfung der Nachrüstung keine technischen Einschränkungen beim Fahrzeug

Vor der Koalitionsentscheidung zur Nachrüstung von Diesel-Fahrzeugen sagt der Geschäftsführer des TÜV-Verbands (VdTÜV) Dr. Joachim Bühler:

„Die technische Nachrüstung von gebrauchten Diesel-Fahrzeugen ist eine gute Möglichkeit, um den Schadstoffausstoß zu reduzieren. Es gibt verschiedene Hardware-Lösungen, die nachträglich eingebaut werden können. Allerdings ist der Aufwand nicht unerheblich und es gibt keine einheitliche Lösung für alle Fahrzeugmodelle. Wichtig ist, dass sowohl die eingebauten Hardware- Lösungen als auch neue Software zur Reduktion von Emissionen im laufenden Betrieb verpflichtend auf ihre Wirksamkeit überprüft werden. Dafür müssen entsprechende Prüf- und Testverfahren entwickelt werden.“

Zu den Bedenken vieler Autobesitzer gegenüber Hardware-Nachrüstungen ergänzt Bühler:

Autobesitzer profitieren von einer technischen Nachrüstung, weil sie den Wertverlust von Diesel-Fahrzeugen mindert oder sogar komplett ausgleicht. Um die Leistungsfähigkeit ihres Fahrzeugs müssen sie sich keine Sorgen machen, wenn eine zugelassene Hardware von einer Fachwerkstatt eingebaut wird und eine Anbaubegutachtung erfolgt.“

 

Quelle: presseportal.de

 

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